Umweltminister gesprächsbereit Neue Chance für Wasserkraftwerk bei Lingen?

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So könnte das Wasserkraftwerk in Hanekenfähr aussehen. Fotorechte: Stadtwerke LingenSo könnte das Wasserkraftwerk in Hanekenfähr aussehen. Fotorechte: Stadtwerke Lingen

Lingen. Durch ein Wasserkraftwerk am Hanekenfähr bei Lingen umweltbewusst Strom produzieren: Seit über zehn Jahren wird über diese Möglichkeit diskutiert.

Im September 2011 hatte sich der FDP-Umweltminister Hans-Heinrich Sander bei einem Besuch auf Einladung seines Parteifreundes und gleichzeitigem Aufsichtsratsvorsitzendem der Lingener Stadtwerke Jens Beeck für ein solches Kraftwerk ausgesprochen – nur einen Tag später war er aber wohl auch aufgrund starker Vorbehalte aus der Anglerlobby wieder „zurückgerudert“. Sein Nachfolger Stefan Birkner (ebenfalls FDP) hatte das Projekt, an dem die Stadtwerke laut ihrem Geschäftsführer Arno Ester weiter „großes Interesse“ haben, gleich abgelehnt.

Nun ist der Grüne Stefan Wenzel Umweltminister in Niedersachsen. Er sagte bei seinem Besuch in Lingen eine nochmalige Prüfung des Projektes zu: „Ich weiß erst seit gestern Abend von den Plänen, muss mich also noch genauer informieren“, bat er im Gespräch mit unserer Zeitung um Verständnis, jetzt noch nicht mehr Hoffnung auf eine baldige Zusage machen zu können. Nichtsdestotrotz lud er Stadtwerke-Chef Ester und Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone sofort zu einem Gespräch nach Hannover ein – neue Hoffnung für das Projekt.


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