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Am 22. und 23. August Junge Menschen musizieren in Lingen für den guten Zweck

<em>Ihr Name ist Programm:</em> Einstimmig ziehen die Musiker von „Unisono“ an einem Strang. Foto: Roman StarkeIhr Name ist Programm: Einstimmig ziehen die Musiker von „Unisono“ an einem Strang. Foto: Roman Starke

Lingen. „Unisono – alle spielen die gleiche Melodie“ – angelehnt an diese Bedeutung des musikalischen Begriffs ist die Idee von etwa 25 musikbegeisterten Jugendlichen im Alter von 14 bis 21 Jahren aus der Region. Bei dem von ihnen entworfenen Projekt „Unisono“ werden sie am 22. und 23. August ein breites Spektrum an Musik – von A-cappella-Darbietungen über Musical bis hin zu Chart-Hits – in Lingens Innenstadt vortragen.

Jeder ist eingeladen zu kommen und die Musik zu genießen. Mit der Aktion wollen sie in Zusammenarbeit mit „Aktion Deutschland Hilft!“ Spenden für Ostafrika sammeln. Das Geld geht an Projekte in Kenia, Somalia, Dschibuti und Äthiopien, um diese von Hungerkrisen bedrohten Orte mit Nahrung, Trinkwasser und medizinischen Mitteln zu versorgen. „Mit dem Namen ,Unisono‘ wollen wir ausdrücken, dass wir alle am gleichen Strang ziehen, um Großes zu erreichen. Unsere Idee ist es, immer wieder mit Musik Geld für einen guten Zweck zu sammeln“, erklärt das 17-jährige Gründungsmitglied Lukas Lessing.

Dankbar für Spenden

„Wir hoffen, dass viele Leute kommen und natürlich auch bereit sind, Geld zu spenden“, betont Lukas. Geplant ist, das Projekt auch auf weitere Städte auszuweiten. Ebenfalls ist angedacht, es noch mit Theaterbeiträgen zu verknüpfen. „Natürlich suchen wir auch weiterhin musikbegeisterte Leute, die Lust haben mitzumachen“, erklärt der 17-Jährige.

Die Idee zu dem Projekt sei spontan im Frühjahr dieses Jahres gekommen. „Wir haben uns dann zusammengesetzt, überlegt, wer Interesse haben könnte mitzuwirken, und wie wir das Projekt am besten aufziehen können“, erläutert Lukas. Dankbar ist er für die Spendengelder, insbesondere die Unterstützung des Kinder- und Jugendparlaments, die dazu beigetragen haben, dass das Projekt umgesetzt werden konnte. „Es ist wichtig, Werbung zu machen, und ohne Geld kommt man da nicht weit“, führt er weiter auf. Es müssen Fotos gemacht, Plakate, Banner und Aufkleber entworfen und gedruckt werden. Außerdem wurden eine Homepage sowie eine Facebook-Seite eingerichtet.

„Wir haben bisher eine sehr positive Resonanz erhalten. Unsere Grundidee kommt gut an“, ergänzt er. Lukas ruft dazu auf, am 22. und 23. August vorbeizukommen: „Jeder Euro zählt! Also nicht davor scheuen, auch ganz kleine Beträge zu spenden. Einige Euro reichen aus, um das Leben eines vom Verhungern bedrohten Kindes zu retten.“ Zu finden sind die jungen Musiker am 22. August an der Ecke Marktplatz/Burgstraße und am 23. August gegenüber vom Café Heilemann.


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