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Investition von fünf Millionen Firma Meyering erhält Wunschgrundstück in Schepsdorf

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<em>Auf einer rund 6000 Quadratmeter</em> großen Fläche nördlich des neu errichteten Deiches will das Busunternehmen Meyering in Schepsdorf seinen Betriebshof erweitern. Foto: wrogAuf einer rund 6000 Quadratmeter großen Fläche nördlich des neu errichteten Deiches will das Busunternehmen Meyering in Schepsdorf seinen Betriebshof erweitern. Foto: wrog

Lingen. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Lingen hat der umstrittenen Erweiterung des Schepsdorfer Busunternehmers Hermann Meyering (wir berichteten) den Weg geebnet. Er hat nach Informationen unserer Zeitung dem Verkauf eines 6000 Quadratmeter großen städtischen Grundstückes westlich der bisherigen Betriebsfläche an die Firma zugestimmt.

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone begrüßte die Entscheidung: „Damit bieten wir dem Familienunternehmen Meyering mit dem Hauptsitz in Lingen eine langfristige Perspektive“, so der Oberbürgermeister. Er freue sich darüber, dass die Stadt dem Unternehmen, das in den Bereichen öffentlicher Personennahverkehr und Touristik hervorragend aufgestellt sei, eine Entwicklung in Schepsdorf ermögliche.

Für den Schepsdorfer Ortsbürgermeister Peter Scholz (CDU) ist die Diskussion um den Standort des neuen Betriebshofes von Meyering damit beendet. Eine in die Diskussion gebrachte Fläche neben dem Gelände des Chemieunternehmens Hagedorn sei keine wirkliche Alternative gewesen. „Auf diese Fläche hat Hagedorn eine Option, da die Firma im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen Flächen abgeben musste“, begründete Scholz. Jetzt seien Informationen zum konkreten Bauvorhaben notwendig. „Ob es dann weiteren Diskussionsbedarf gibt, wird sich zeigen, wenn beispielsweise das Lärmschutzgutachten vorliegt“, so der Schepsdorfer Ortsbürgermeister.

Laut Auskunft von Hermann Meyering ist dieses Gutachten jetzt für die kommende Woche angekündigt. „Ich bin sehr glücklich über diese Entscheidung und freue mich, dass die Stadt hinter unserem Projekt steht.“ Seinen Mitarbeitern, die er sofort nach einem Anruf des Oberbürgermeisters informiert habe, sei ein großer Stein vom Herzen gefallen. „Von den insgesamt 350 Beschäftigten des Unternehmens arbeiten nicht nur wie bisher 100 in Schepsdorf, sondern mit der Erweiterung werden drei weitere Arbeitsplätze geschaffen“, kündigte Meyering an. Die Planungen seien in vollem Gange.

Er sei nach allen Gesprächen zuversichtlich, dass das entwickelte Konzept den Zuschusskriterien der Landesnahverkehrsgesellschaft genüge, hofft Meyering auf finanzielle Förderung des Projektes. Der Unternehmer beabsichtigt, etwa fünf bis fünfeinhalb Millionen Euro in den Betriebshof zu investieren. Baubeginn soll im Frühjahr 2013 sein. Dies sei abhängig davon, wie schnell die Landesnahverkehrsgesellschaft entscheide.


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