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Vorfreude auf Weihnachten Umfrage in Lingen: Wunschzettel mit Keksen auf Fensterbank

Von Claudia Hermeling

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Lingen. Weihnachtsmärkte, Kerzen, Tannenzweige und der Duft von Glühwein und Zimt zeigen: Die Adventszeit hat begonnen. Für viele ist das eine Zeit, in der sie einen Gang zurückschalten und kuschelige Abende mit Tee und einem guten Buch verbringen. Andere dagegen hetzen atemlos durch die Geschäfte. Die Besinnlichkeit in der Vorweihnachtszeit klappt nicht immer. In unserer Frage der Woche wollten wir wissen: „Wie verbringen Sie die Adventszeit?“

„Zu Hause bei der Familie war die Adventszeit schon besinnlicher“, erinnern sich Angie Sukes und Vicky Klaashaus. Aber auch mit eigener Wohnung sei die vorweihnachtliche Zeit schön, jedoch mit mehr Arbeit verbunden, finden die beiden. Dabei dürfe die Weihnachtsatmosphäre nicht fehlen: „Ein bisschen die Wohnung schmücken gehört dazu, natürlich sollte es nicht zu viel sein. Dabei stört es gar nicht, wenn nach gut einem Monat alles wieder weggepackt werden muss.“ Sukes und Klaashaus können sich noch gut erinnern, wie sie die Adventszeit in der Kindheit erlebt haben: „Da wurden die Tage bis Weihnachten gezählt. Wir sind mit der Familie oder der Schule auf dem Weihnachtsmarkt gewesen, was heute schon mal auf der Strecke bleibt. Am schönsten ist es, wenn man Weihnachten mit der Familie verbringt“, meinen die Freundinnen. Für die Lingenerinnen steht fest: „Der einzige Wermutstropfen, den die Adventszeit mit sich bringt, ist der Stress, den man mitunter hat, die Geschenke zu besorgen. Schließlich will man nichts vergessen.“

Adelina Schwering aus Twist freut sich schon auf Weihnachten: „Im Advent darf ich die Kerzen immer auspusten, mein Adventskalender hängt an der Treppe, und ab dem 1. Dezember darf ich jeden Tag etwas auspacken“, erzählt die Fünfjährige. Außerdem steht für Adelina in der Adventszeit noch Plätzchenbacken und Basteln auf dem Programm. „Meinen Wunschzettel für das Christkind habe ich schon lange fertig. Der ist auch schon weg. Den habe ich mit Keksen auf die Fensterbank gelegt, und am nächsten Morgen war der verschwunden und die Kekse auch“, berichtet Adelina. „Aber zur Sicherheit haben wir noch einen Wunschzettel nach Himmelpforten geschickt.“

Adelinas Mutter Bianka freut sich ebenfalls auf die Adventszeit: „Wir fahren jedes Jahr mit der Familie auf den Lingener Weihnachtsmarkt und verbinden das mit einem Frühstück“, so die 38-Jährige. Außerdem sei es schön, wenn alles gut dufte und hell erleuchtet sei: „Mit Kindern erlebt man die Adventszeit anders und intensiver. Man macht andere Dinge und wird auch im Kindergarten in die Adventsvorbereitung mit einbezogen“, sagt die zweifache Mutter.

„Ohne Kinder war es auch schön, aber anders. Den Stress lasse ich in der Vorweihnachtszeit auf jeden Fall vor der Tür“, schließt Bianka Schwering.

Auch Michael Decker freut sich auf ein hell erleuchtetes Haus in der Vorweihnachtszeit. „Zuerst ist das Schmücken mit viel Arbeit verbunden, aber zusammen mit den Kindern macht es Spaß, und es sieht nachher gut aus“, meint der Familienvater, der die Adventszeit mit seinen Kindern ebenfalls viel intensiver erlebt.

„Die Kinder zeigen uns aus ihrer Sicht Dinge, die wir schon vergessen hatten. Als ich noch alleine gelebt habe, war die Adventszeit eher nebensächlich. Jetzt ist das Drumherum wieder wichtig geworden“, so der 29-Jährige. Aber für den Lingener steht auch fest: „Das Einkaufen in dieser Zeit macht nicht immer Spaß, weil die Stadt meist überfüllt ist.“


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