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28 Gesellen in Lingen losgesprochen Unternehmer Bernard Krone aus Spelle: Land- und Baumaschinentechniker haben Zukunft

Von Antonius Hartz

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Zuversichtlich können die neuen Land- und Baumaschinentechniker in die Zukunft schauen. Foto: Antonius HartzZuversichtlich können die neuen Land- und Baumaschinentechniker in die Zukunft schauen. Foto: Antonius Hartz

Lingen. Junge Leute, die die den Beruf des Land- und Baumaschinentechnikers ergriffen haben, können zuversichtlich in die Zukunft schauen. Diese Auffassung vertrat der Speller Unternehmer Dr. Bernard Krone in einer Festansprache in der Bildungsakademie in Lingen. Dort wurden 28 Land- und Baumaschinentechniker aus den Altkreisen Lingen und Meppen sowie dem Landkreis Grafschaft Bentheim losgesprochen.

Innungsobermeister Hubert Riepenhausen gratulierte den Absolventen und betonte: „Sie haben mit Fleiß und Lernbereitschaft ein solides Fundament für einen beruflichen Werdegang gelegt.“ Dieser sei davon geprägt, dass die Entwicklung im Bereich der Land- und Baumaschinentechnik zu immer leistungsfähigeren und komplizierteren Maschinen vonstatten gehe.

Darauf verwies auch Krone. Unter Hinweis auf die im November stattgefundene Agritechnica in Hannover betonte Krone, dass die jungen Gesellen sich für einen Beruf entschieden hätten, der auch auf lange Sicht gefragt und technisch sehr anspruchsvoll bleibe. Da schon seit Generationen bekannt sei, wie universell einsetzbar und wie motiviert die Landtechniker seien, würden sie auch in anderen Industriezweigen bevorzugt gesucht.

Er rügte, dass in Deutschland 30 Prozent und in den Vereinigten Staaten 35 Prozent der Lebensmittel weggeworfen würden.

Oberstudiendirektor Hermann Jänen gratulierte den jungen Fachgesellen namens des Lingener Lehrerkollegiums und seiner Schulleiterkollegen aus Meppen und Nordhorn und betonte, dass sie die Mühen und Beschwerden der Prüfungsvorbereitung vortrefflich gemeistert hätten. Daher hätten sie einen „Freispruch“ verdient, aber nicht aus Mangel an Beweisen, sondern weil sie durch Leistung zeigten, dass sie qualifiziert seien. Abschließend wünschte der Schulleiter den jungen Fachkräften, dass sie in ihren weiteren Berufsjahren das Lernen nicht aufgeben möchten, sondern sich eventuell noch zum Meister oder Ingenieur entwickelten.

Nach der Überreichung der Gesellenbriefe und der Berufsschulzeugnisse durch Mitglieder der Prüfungskommission und von Ehrenurkunden und Buchpräsenten durch den Obermeister an den „Innungssieger“ Johannes Bras und an Tobias Wulfekuhl wegen „besonderer Leistungen“ dankte der Innungssieger aus dem Hause LVD Krone namens aller Absolventen den Eltern, Ausbildern und Lehrern für ihre engagierte Hilfestellung während der Ausbildung.


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