Reaktion auf Corona-Lage Stadtwerke Lingen stellen Ablesen der Zählerstände durch Mitarbeiter ein

Alle Kunden der Stadtwerke Lingen sollen ihre Zählerstände selbst ablesen und an die Stadtwerke melden.Alle Kunden der Stadtwerke Lingen sollen ihre Zählerstände selbst ablesen und an die Stadtwerke melden.
David-Wolfgang Ebener/dpa

Lingen. Die Stadtwerke Lingen reagieren auf die aktuelle Corona-Lage. Sie stellen die Ablesung der Zählerstände durch eigenes Personal ein.

"Jedes Jahr werden die Strom-, Gas- und Wasserzähler einer bestimmten Zahl von Kunden durch Mitarbeiter von uns abgelesen", erklärt eine Sprecherin der Stadtwerke Lingen. So sei sichergestellt, dass nach mehreren Jahren die Zählerstände im gesamten Versorgungsgebiet einmal von den Stadtwerken selbst festgestellt werden. 2021 seien hierfür Kunden ausgewählt worden, die in einigen Straßen des Lingener Innenstadtbereichs wohnen.

Bis 15. Dezember Zählerstände melden

Mit dieser Ablesung ist laut der Sprecherin auch schon begonnen worden. "Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen stellen wir diese Ablesung jetzt jedoch ein", teilt die Sprecherin mit. Die betroffenen Kunden würden in den nächsten Tagen per Post Ablesekarten zugeschickt bekommen. "Wir bitten die Kunden darum, ihre Zählerstände selbst abzulesen und uns bis zum 15. Dezember zu melden", sagt die Sprecherin.

Die Übermittlung der Zählerstände ist auf drei Wegen möglich:

  • Online mit dem QR-Code auf der Ablesekarte oder im Internet auf www.stadtwerke-lingen.de
  • Einwurf der Ablesekarten in die Sammeltonnen, die in den Geschäftsstellen der Banken und Sparkassen in Lingen, im Bürgerbüro der Stadt Lingen, im Lohner Rathaus und im Kundenzentrum der Stadtwerke, Waldstraße 31, stehen
  • Zusendung der Ablesekarte per Post an die Stadtwerke Lingen

Bei späterer Meldung wird Verbrauch geschätzt

Die Sprecherin weist darauf hin, dass die Meldung bis spätestens zum 15. Dezember erfolgen muss. "Ansonsten kann der Verbrauch nur geschätzt werden", sagt sie.

Die gute Nachricht für alle, die dieses Jahr ihre Zähler von vorneherein selbst ablesen sollten: Die ihnen gesetzte Frist, die Zählerstände bis zum 30. November zu melden, verlängert sich ebenfalls bis 15. Dezember. "Wir bitten jedoch darum, die Zählerstände möglichst früher zu melden, weil die Eingabe der Daten in das System einige Zeit in Anspruch nimmt", erklärt die Stadtwerke-Sprecherin abschließend. 


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der NOZ MEDIEN und mh:n MEDIEN