Organisatoren hoffen auf Sponsor Nächstes Lautfeuer-Festival in Lingen steigt am 24. und 25. Juli 2020

Die Fans waren beim ersten Lautfeuer in Lingen im August 2019 aus dem Häuschen. Foto: Lars SchröerDie Fans waren beim ersten Lautfeuer in Lingen im August 2019 aus dem Häuschen. Foto: Lars Schröer

Lingen . Das Festival Lautfeuer wird am 24. und 25. Juli 2020 zum zweiten Mal in Lingen stattfinden. Das wurde in der Mitgliederversammlung des Lingener Vereins Abifestival seit 1981 bekannt. Der Verein hat sich in der Mitgliederversammlung neu aufgestellt, nachdem das Abifestival in diesem Sommer erstmals unter dem Namen Lautfeuer auf dem Festivalgelände am Kohschultenhof in Lingen stattgefunden hatte.

Laut Pressemitteilung will das Abifestival mit neuem Namen und Konzept seine Reihen für interessierte Helfer abseits der Lingener Gymnasien öffnen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem diesjährigen Festival. Wichtig war uns, dass der neue Name gut angenommen wird und das hat sehr gut funktioniert“, fasste Annabell Rutenberg optimistisch zusammen. Die 23-jährige Studentin war als Vereinsvorsitzende hauptverantwortlich für die Veranstaltung. Jetzt wurde sie als erste Vorsitzende der Vereinsgeschichte durch die Mitgliederversammlung für ein zweites Jahr wiedergewählt und wird somit auch 2020 für das Festival verantwortlich zu sein. 

Eine Herzensangelegenheit

„Ich denke, eine Konstante im Vorstand tut uns bei der Neuaufstellung gut“, begründete Rutenberg ihre erneute Kandidatur. In der Vergangenheit war der Vorsitz des Vereins jedes Jahr durch Abiturienten der Lingener Gymansien besetzt worden. Dieses Konzept musste allerdings vor einer Weile abgewandelt werden, da sich immer weniger Schüler fanden, die sich in diese Position einarbeiten wollten. Seit 2012 als Helferin dabei, sei das Festival mittlerweile zu einer Herzensangelegenheit geworden, so Rutenberg. Da sei sie natürlich besonders zufrieden, dass das erste Jahr unter neuem Namen so gut über die Bühne gegangen sei.  Neue Kassenwartin wurde Farina Biemann.

Ein Wunsch noch nicht erfüllt

Trotz der gut funktionierenden Finanzierung im abgelaufenen Jahr gibt es bei den Verantwortlichen seit Jahren einen Wunsch, den sie bisher nicht umsetzen konnten. „Die rund 300 Helfer, die uns helfen, das Festival über die Bühne zu bringen, arbeiten komplett ehrenamtlich. Gleichzeitig sind wir leider gezwungen, die Mitgliedsbeiträge der Helfer in unserer Kostenplanung mit einzukalkulieren“, erklärt Rutenberg. „Es wäre ein Traum, in diesem Bereich irgendwann einen Sponsor zu finden, der gezielt das ehrenamtliche Engagement fördern möchte."

Planung geht bereits in die heiße Phase

Schon jetzt geht die Planung des nächsten Jahres in die heiße Phase. Alte und neue Sponsoren werden für die Unterstützung des Festivals angesprochen, Bands gebucht und das Team zusammengestellt. Besondere Herausforderung im kommenden Jahr ist, dass es durch die Umstellung zurück auf das Abitur nach 13 Schuljahren 2020 keinen Abiturjahrgang geben wird.

Auf neue Helfer angewiesen

 „Wir sind daher besonders darauf angewiesen, neue Helfer abseits unserer üblichen Strukturen zu finden“, erklärt Elmedin Martinaj. Der 18-Jährige FSJler des Alten Schlachthof ist als neu gewähltes Vorstandsmitglied des Vereins verantwortlich für die Teamplanung und kennt die Herausforderungen der Helferplanung bereits aus dem letzten Jahr. Um Interessierte in die Planung einzubinden, finden regelmäßig öffentliche Planungstreffen statt, zu denen der Verein über die Social-Media-Kanäle des Lautfeuers informiert. 


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