Lob von Bürgermeister Wellen Pulverbeschichtung A 31 investiert kräftig in Wietmarschen

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben die Gesellschafter des Unternehmens Pulverbeschichtung A 31 (von links) Peter Tüchter und Stefan Freese gemeinsam mit Martin Osseforth, Ludger Lingers und Bürgermeister Manfred Wellen die Erweiterungsmaßnahme offiziell  gestartet. Foto: Heinz KrüsselMit dem symbolischen ersten Spatenstich haben die Gesellschafter des Unternehmens Pulverbeschichtung A 31 (von links) Peter Tüchter und Stefan Freese gemeinsam mit Martin Osseforth, Ludger Lingers und Bürgermeister Manfred Wellen die Erweiterungsmaßnahme offiziell gestartet. Foto: Heinz Krüssel

Wietmarschen. Aus allen Nähten platzen schon nach fünf Jahren die Produktionsräume des Wietmarscher Unternehmens „Pulverbeschichtung A 31“. Aus diesem Grund werden die Räumlichkeiten durch entsprechende Neubaumaßnahmen erheblich erweitert.

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich sind die Erweiterungsmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von rund 700 000 Euro an der Planckstraße 12 im Industriegebiet West im Wietmarscher Ortsteil Lohne offiziell gestartet worden. Die Geschäftsführer Stefan Freese und Peter Tüchter konnten dazu auch Bürgermeister Manfred Wellen sowie seinen allgemeinen Vertreter und Wirtschaftsförderer Martin Osseforth willkommen heißen. Für die OLB als „Geldgeber“ nahm der Leiter der Firmenkundenbetreuung Nordhorn, Ludger Lingers teil.   

Erst im Oktober 2014 war das mittelständige Unternehmen gegründet worden, blickten die beiden Gesellschafter auf eine positive Entwicklung ihres jungen Betriebes zurück. Angefangen habe man seinerzeit mit fünf Mitarbeitern. Heute werden zwölf Mitarbeiter beschäftigt. Im Zuge der Erweiterungsmaßnahmen sollen mittelfristig noch drei weitere Mitarbeiter eingestellt werden. Der Umsatz konnte in der relativ kurzen Zeit verdreifach werden.

Gute Auftragslage

„Auf Grund der großen Nachfrage und einer anhaltend gute Auftragslage haben wir uns für die Erweiterung entschieden“, so die beiden Unternehmer. Die Baumaßnahmen sehen eine Erweiterung der Produktionshalle von 800 auf 1300 Quadratmeter vor. Zudem wird eine zweite Pulverkabine, ein zweiter Pulverofen installiert sowie eine 1000 Quadratmeter große Lagerhalle gebaut.

 Eine Erklärung für die erfreuliche Entwicklung sehen Stefan Freese und Peter Tüchter in dem Umstand, dass man vor allen Dingen für Stammkunden, die in erste Linie in einem Umkreis von rund 50 Kilometer um Wietmarschen angesiedelt sind, Qualitätsarbeit abliefert, wenn es beispielsweise um Sandstrahlen, Reinigen, Entfetten, Phosphatieren, Grundieren und Pulverbeschichten für Baugruppen künftig bis zu einer Länge von 7,20 und einer Höhe/Breite von 2,50 Meter geht. 

Bei Bedarf auch ein Zwei-Schicht-Betrieb

 Man könne flexibel und kurzfristig Aufträge realisieren, bei Bedarf auch im Zwei-Schicht-Betrieb. Dieses sei oftmals ein entscheidender Pluspunkt bei der Auftragsvergabe. Auf Wunsch gehört auch ein Hol- und Bringdienst zu den Serviceleistungen. „Wir sehen uns nicht als großer Akkord-Beschichter, für uns steht eine schnelle Bearbeitung gepaart mit einer hervorragenden Beschichtungsqualität im Mittelpunkt unserer Firmenphilosophie“, unterstreichen die beiden Chefs in einem Pressegespräch.

Über die Erweiterung des inhabergeführten Betriebes freut sich auch Bürgermeister Manfred Wellen. Es sei gut, dass sich viele neue Betriebe im Industriegebiet an der Autobahn ansiedeln, es sei aber auch gut, dass bestehende Betriebe sich positiv weiterentwickeln. Dieses gelte besonders für die Unternehmen, die sich in der Gemeinde neu gegründet hätten. Diese Entwicklung habe eine regionale Bedeutung und unterstreiche die Wertschätzung der Arbeit und der Kompetenz vor Ort.


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