Haus-in-Haus-Konzept in früherer Tennishalle Kita „Am Kiesbergwald“ in Lingen eingeweiht

Die Schlüsselübergabe symbolisiert die offizielle Einweihung der in ihrer Konzeption einzigartigen Kindertagesstätte „Am Kiesbergwald“ in der früheren Tennishalle in Lingen-Laxten. V. l. Dieter Krone, Frank Exeler, Annika Wilming, Petra Heskamp, Saskia Jungheinrich und Werner Hartke. Foto: Anne BremenkampDie Schlüsselübergabe symbolisiert die offizielle Einweihung der in ihrer Konzeption einzigartigen Kindertagesstätte „Am Kiesbergwald“ in der früheren Tennishalle in Lingen-Laxten. V. l. Dieter Krone, Frank Exeler, Annika Wilming, Petra Heskamp, Saskia Jungheinrich und Werner Hartke. Foto: Anne Bremenkamp
Anne Bremenkamp

Lingen. „Spiel, Satz und Sieg“ hieß es früher in der Tennishalle Grün-Weiß in Lingen-Laxten, die jetzt als kommunale Kindertagesstätte „Am Kiesbergwald“ bis zu 90 Krippenkindern neben dem unbeschwerten Spiel auch viel inspirierenden Raum für fröhliches Lachen, frühkindliche Bildung und ein behütetes Aufwachsen bietet.

Bei der offiziellen Einweihung der Kita „Am Kiesbergwald“ zeigten sich die vielen Gäste begeistert angesichts des einzigartigen Innenlebens, des bewaldeten Außengeländes und des besonderen pädagogischen Konzepts, in dem die Nähe zum Wald und zur Natur einen festen Platz hat.  

Nachdem die Vorschulkinder von Lingens zweiter kommunaler Kita „Haus des Kindes“ einen tollen Gastauftritt hingelegt und die Gästeschar mit vielen bunten Luftballons und einem fröhlichen Lied begrüßt hatten, betonte Kita-Leiterin Saskia Jungheinrich auch im Namen ihres rund 20-köpfigen Mitarbeiterteams: „Herzlich willkommen in unserer Kita „Am Kiesbergwald“. Wir sind stolz auf eine der wohl außergewöhnlichsten Kitas überhaupt.“

Mit einem fröhlichen Gastauftritt belebten die Vorschulkinder aus der Kita „Haus des Kindes“ die Einweihung der Kita „Am Kiesbergwald“ in Lingen, in der bis zu sechs Krippengruppen ihr jeweils eigenes Zuhause finden. Foto: Anne Bremenkamp

Denn in einer Rekordzeit von nur sechs Monaten und für Gesamtkosten von rund 3,7 Millionen Euro hat sich die 1985 erbaute und irgendwann ausgediente Tennishalle nach Entwürfen des Bauamts der Stadt Lingen in ein wahres Kinderparadies verwandelt. Das charmante Haus-in-Haus-Konzept, dass jede der bis zu sechs Krippengruppen ein jeweils eigenes Zuhause bietet, gibt den ein- bis dreijährigen Kindern auf einem zentral gelegenen Indoor-Spielplatz viel Raum zur Begegnung und zum „Sich-selbst-Ausprobieren“. Saskia Jungheinrich unterstrich: „Die Kinder gemeinsam und in enger Zusammenarbeit mit ihren Eltern auf ihrem Weg zu eigenständigen Persönlichkeiten zu begleiten, ist eines unserer größten Anliegen in der pädagogischen Arbeit.“ Geöffnet hat die Kita werktags von 7 Uhr bis 17 Uhr und das 48 Wochen im Jahr.

Passendes Equipment für die Bobbycar-Rennstrecke überreichte Oberbürgermeister Dieter Krone an die Kita-Leiterin Saskia Jungheinrich und ihre Stellvertreterin Dreisewerd (r.). Foto: Anne Bremenkamp

„Hier ist ein Juwel entstanden, hier kann der Start ins Leben nur gelingen“, verwies Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone darauf, dass der sich an die Einweihung anschließende „Tag der Offenen Tür“ auch viele auswärtige Gäste anderer Kommunen anziehe, um sich von dem einzigartigen baulichen und pädagogischen Konzept der Kita „Am Kiesbergwald“ inspirieren zu lassen. Der Dank Krones galt allen, die das ehrgeizige Vorhaben mitgetragen und umgesetzt haben. Seitens des Landkreis Emsland, der den Bau der „Haus-in-Haus-Kita“ mit 450.000 Euro bezuschusste, unterstrich Kreistagsabgeordneter und zugleich Darmes Ortsbürgermeister Werner Hartke, dass landkreisweit 149 Kitas mit insgesamt 12.245 die Dimension und Vielfalt der emsländischen Bildungslandschaft verdeutlichen. Den symbolischen Schlüssel überreichten Architektin Annika Wilming und Bauleiter Frank Exeler, bevor Emslanddechant Thomas Burke und Pastorin Orsoyla Schütte-Gál die Kita „Am Kiesbergwald“ als fröhlichen Ort des Spielens und Lernens unter den Segen Gottes stellten.  


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