Internationale Beteiligung Überregionale Anti-Atom-Demo in Lingen am 26. Oktober

Bei der Demonstration gegen die Brennelementefabrik Lingen standen auch im Januar die Demonstranten mit Transparenten und Fahnen auf dem Bahnhofsplatz. Sie forderten sowohl ein Aus für die seit 40 Jahren bestehende Brennelementefabrik in Lingen als auch für die Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpaBei der Demonstration gegen die Brennelementefabrik Lingen standen auch im Januar die Demonstranten mit Transparenten und Fahnen auf dem Bahnhofsplatz. Sie forderten sowohl ein Aus für die seit 40 Jahren bestehende Brennelementefabrik in Lingen als auch für die Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Lingen. Die regionalen Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Emsland und Münsterland haben erneut zu einer Anti-Atom-Demo in Lingen aufgerufen. Sie soll unter internationaler Beteiligung am 26. Oktober stattfinden.

"Die Zeit des Zauderns muss nun vorbei sein. Lange hat das Bundesumweltministerium (BMU) versucht, den fälligen Exportstopp vor sich herzuschieben. Wenn selbst die EU keine eigenen Bedenken hat und die Brennelemente sehr häufig aus wirtschaftlichen Gründen an internationale Skandalreaktoren gehen, dann muss das BMU jetzt mit einem Exportstopp dringend Ernst machen. Dafür gehen wir am 26. Oktober in Lingen mit einer überregionalen Demonstration erneut auf die Straße," erklärte Alexander Vent vom regionalen Bündnis Agiel – Atomkraftgegner im Emsland in einer Presseerklärung.

Die Anti-Atom-Demo in Lingen beginnt am Samstag, 26. Oktober, um 12 Uhr am Bahnhof und führt von dort durch die Innenstadt. Unter dem Motto "Atom und Kohle die rote Karte zeigen" stehen die Forderung nach einer sofortigen Stilllegung des Atomkraftwerkes und der Brennelementefabrik in Lingen sowie der Urananreicherungsanlage im benachbarten Gronau zusammen mit einer kohlefreien Energiewende im Vordergrund. Es seien bereits Sonderbusse aus Aachen und dem Wendland angekündigt. Nach Angaben der Initiativen würden auch Atomkraftgegner aus den Niederlanden und Belgien erwartet.


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