18 Jahre im Rat gewirkt Wilmes dankt Forstreuter für Engagement zum Wohl von Lünne

Bürgermeisterin Magdalena Wilmes (rechts) verabschiedete im Gemeinderat Lünne Thomas Forstreuter (2. von rechts) und begrüßte Sonja van Dülmen als neue Ratsfrau. Dank galt Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links), der letztmalig in dieser Funktion an der Gemeinderatssitzung teilgenommen hatte. Foto: Samtgemeinde SpelleBürgermeisterin Magdalena Wilmes (rechts) verabschiedete im Gemeinderat Lünne Thomas Forstreuter (2. von rechts) und begrüßte Sonja van Dülmen als neue Ratsfrau. Dank galt Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links), der letztmalig in dieser Funktion an der Gemeinderatssitzung teilgenommen hatte. Foto: Samtgemeinde Spelle

Lünne. Sonja van Dülmen ist als neues Mitglied des Lünner Gemeinderates in der jüngsten Sitzung verpflichtet worden. Sie rückt in der Fraktion Lünner Liste für den ausgeschiedenen Thomas Forstreuter nach.

Wie berichtet, hat Forstreuter sein Ratsmandat niedergelegt. Entsprechend den gesetzlichen Regelungen des Kommunalverfassungsgesetzes wurde als Nachfolgerin Sonja van Dülmen verpflichtet, die bei der Kommunalwahl 2016 als Ersatzperson gewählt worden ist. „Ein Dankeschön gilt Herrn Forstreuter für 18 Jahre kommunalpolitische Arbeit und die Bereitschaft, ehrenamtliche Verantwortung zu übernehmen“, lobten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes laut Pressemitteilung der Samtgemeinde Spelle. Diesen Dankesworten schlossen sich alle Vertreter des Rates an. 

Forstreuter wird künftig jedoch weiterhin dem Samtgemeinderat angehören. Aufgrund der personellen Veränderung übernimmt Oliver Nefe den Vorsitz der Lünner Liste-Fraktion im Gemeinderat und Markus Rolink fungiert zukünftig als Beigeordneter im Verwaltungsausschuss. Bürgermeisterin Magdalena Wilmes begrüßte es, dass alle Ratssitze besetzt sind und wünschte sich weiterhin eine gute Zusammenarbeit über die Fraktionsgrenzen hinweg.

Entwicklungskonzept verabschiedet

 Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde das überarbeitete Entwicklungskonzept für nicht privilegierte Tierhaltungsanlagen verabschiedet. Ziel des Konzeptes ist es, künftig die Errichtung von größeren Tierhaltungsanlagen, die nach den Vorschriften des Baugesetzbuches nicht mehr privilegiert sind, durch verschiedene Zulassungskriterien zu steuern. Die Gemeinde Lünne reagiert damit auf die im Jahre 2013 erfolgte Novellierung des Baugesetzbuches mit veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen für Tierhaltungsanlagen. 

Beabsichtigt ein Antragsteller den Bau einer nicht privilegierten Tierhaltungsanlage, wird nach dem Entwicklungskonzept geprüft, ob der Antragsteller die darin enthaltenen betriebsbezogenen Zulassungskriterien erfüllt. Werden sämtliche Kriterien erfüllt, besteht laut Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf grundsätzlich die Möglichkeit, für das Bauvorhaben durch die Samtgemeinde den Flächennutzungsplan zu ändern und durch die Gemeinde Lünne einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen; einen Rechtsanspruch zur Einleitung des Bauleitplanverfahrens hat der Antragsteller jedoch nicht.

Dank an Bernhard Hummeldorf

 „Ziel des Konzeptes ist es, bei dem Thema kommunalpolitisch transparent und nachvollziehbar zu handeln und zwar sowohl für die Vorhabenträger als auch für die Bürger", sagte Hummeldorf. Zum Schluss der Sitzung nutzte Bürgermeisterin Wilmes die Gelegenheit und bedankte sich bei Samtgemeindebürgermeister Hummeldorf, dessen Amtszeit zum 31. Oktober endet, für das "herausragende Engagement" zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Lünne. Hummeldorf wiederum dankte für die lobenden Worte und ergänzte, dass vieles nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, dem Ehrenamt, dem Handel, Handwerk, Gewerbe und Tourismus sowie den Parteien erreicht werden konnte. Auch die Vertreter der Fraktionen dankten Hummeldorf für die geleistete Arbeit und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute. 


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