Turnier erbringt 9.000 Euro Golfer spenden für Kinderschutzbund und Kinderlachen

Matthias Wessmann und Sohn Matteo (Bildmitte) überreichten den symbolischen Scheck für „Kinderlachen hilft Heilen“ an Chefarzt Dr. Henry Bosse, Stationsleitung Ulla Hofschlag-Scheffler  sowie Prof. Dr. Bernd Ruping, Projektkoordinatorin Frederike Steinbrückner und Student Florian Zameck-Glyscinski vom Institut für Theaterpädagogik. Foto: Bonifatius-HospitalMatthias Wessmann und Sohn Matteo (Bildmitte) überreichten den symbolischen Scheck für „Kinderlachen hilft Heilen“ an Chefarzt Dr. Henry Bosse, Stationsleitung Ulla Hofschlag-Scheffler sowie Prof. Dr. Bernd Ruping, Projektkoordinatorin Frederike Steinbrückner und Student Florian Zameck-Glyscinski vom Institut für Theaterpädagogik. Foto: Bonifatius-Hospital

Lingen. Über die erneut große Resonanz und die extrem hohe Spendenbereitschaft in diesem Jahr freute sich Matthias Wessmann, geschäftsführender Gesellschafter der Firma „conzeptbau“ sowie Initiator eines Golfturniers. Am Ende standen 9.000 Euro, die als Spenden vergeben wurden.

Von den fast 60 Teilnehmern wurden insgesamt 4.500 Euro beim 9. Conzeptbau-Cup gespendet. Matthias Wessmann erhöhte die Spendensumme um weitere 4.500 Euro, sodass insgesamt 9.000 Euro als Spende entstanden. Davon wurden 500 Euro an die Kinder- und Jugendsportförderung Golfclub Emstal übergeben, die übrigen 8.500 Euro gingen zu gleichen Teilen an „Kinderlachen hilft Heilen“ der Theaterklinik (4250 Euro) sowie an Logo Kinderschutzbund (4250 Euro).

Seit genau zehn Jahren läuft das rein spendenfinanzierte Projekt „Kinderlachen hilft Heilen“, initiiert durch die Agentur B-Plan in Lingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück und dem Bonifatius Hospital Lingen. Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik, Dr. Henry Bosse, betonte: „Dass sich unser Projekt zu einem solch lang anhaltenden Erfolgsmodell entwickeln konnte, ist gerade auch großzügigen, wiederholten Spendern wie Herrn Wessmann zu verdanken.“ 

Das Lachen werde als Ausdruck von Lebensfreude und -mut in den Klinikalltag des Lingener Krankenhauses gebracht, unterstrich Prof. Dr. Bernd Ruping, Leiter des Instituts für Theaterpädagogik. Denn die daraus resultierenden Erfahrungen der Theaterpädagogik-Studierenden flößen auch in die wissenschaftliche Aufarbeitung einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung ein. Ruping weiter: „Die Erkenntnisse unserer Arbeiten werden in interdisziplinären Seminaren an die Pflegekräfte und Pflege-Studierenden weitergegeben. Zudem gibt es bereits ein Handbuch für Pflegende über theaterpädagogische Methoden.“

Studierende der Theaterpädagogik besuchen im Rahmen des Projektes Theaterklinik neben der geriatrischen Tagesklinik regelmäßig die Kinderstationen um Kranksein und Krankenhaus in den Hintergrund zu rücken sowie um Aufmunterung, Lachen, Ablenkung und Spaß zu bringen.


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