Scheckübergabe in der Stadtbibliothek Lions Club spendet Lingener Leselernhelfern 5000 Euro

Sie unterstützen die Leselernhelfer - entweder im Verein Mentor oder als Lions mit ihrer Geldspende (von links): Dieter Asche (Präsident Lions Club), Bettina Wichmann (Zweite Vorsitzende Mentor), Katharina Blanke (Vorstand Mentor), Christof Stöckler (Schatzmeister Lions Club), Marion Hofschröer (Lions Club und Vorstand Mentor) und Josef Lüken (Erster Vorsitzender Mentor). Foto: Wilfried RoggendorfSie unterstützen die Leselernhelfer - entweder im Verein Mentor oder als Lions mit ihrer Geldspende (von links): Dieter Asche (Präsident Lions Club), Bettina Wichmann (Zweite Vorsitzende Mentor), Katharina Blanke (Vorstand Mentor), Christof Stöckler (Schatzmeister Lions Club), Marion Hofschröer (Lions Club und Vorstand Mentor) und Josef Lüken (Erster Vorsitzender Mentor). Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Der Lions Club Lingen-Machurius hat dem Verein Mentor - Die Leselernhelfer Lingen jetzt 5000 Euro gespendet. Bei der Scheckübergabe stellte der neu gegründete Verein seine Ziele vor.

"Nicht Lesen zu können ist ein trostloser Zustand", sagte Josef Lüken, Vorsitzender des Vereins und Leiter der Lingener Stadtbibliothek. Seine Stellvertreterin Bettina Wichmann und Mentor-Vorstandsmitglied Katharina Blanke erläuterten, wie der Verein dem entgegenwirken möchte. "Im Grundschulbereich und den Klassen 5 und 6 sollen freiwillige Paten in einer Eins-zu-Eins-Betreuung wöchentlich eine dreiviertel Stunde lang mit Kindern, die beim Lesen Schwierigkeiten haben, gemeinsam üben", sagte Wichmann. Dies solle für die Kinder zu einem positiven Erlebnis werden. "Lesen geht nur durch Lesen", erklärte Wichmann, die ebenso wie Blanke an der Carl-Orff-Förderschule in Lingen-Brögbern unterrichtet. Blanke betonte, dass der Lesestoff je nach Interesse der einzelnen Kinder ausgewählt werden könne. "Eine Ausleihe in der Stadtbibliothek ist möglich", sagte Blanke.

Vorsitzender Lüken dankte dem Lions Club für die Unterstützung. Das Motto der Lions sei "we serve" (wir dienen). Dies machten die Leselernhelfer auch. Denn wenn immer mehr Menschen nicht Lesen könnten, sei dies gefährlich für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung und letztendlich für die Demokratie.


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