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12.08.2019, 13:00 Uhr KOMMENTAR

Gelungene "Reisediplomatie" der SPD Baccum

Ein Kommentar von Thomas Pertz


In der Lingener Partnerstadt Bielawa nahm die Reisegruppe aus Baccum am 8. Mai 2015 an der Gedenkfeier 60 Jahre nach Kriegsende teil. Dort hielt Baccums SPD-Vorsitzender Reinhold Hoffmann eine Rede. Foto: SPD BaccumIn der Lingener Partnerstadt Bielawa nahm die Reisegruppe aus Baccum am 8. Mai 2015 an der Gedenkfeier 60 Jahre nach Kriegsende teil. Dort hielt Baccums SPD-Vorsitzender Reinhold Hoffmann eine Rede. Foto: SPD Baccum

Lingen. Von dem einen oder anderen aus den Reihen der politischen "Gegner", aber auch von den eigenen Genossen außerhalb des Ortsteils mögen die Baccumer SPD-Vertreter sicher schon mal belächelt worden sein angesichts ihrer umfangreichen Reiseaktivitäten. Zu unrecht.

Die politischen Mehrheitsverhältnisse im Ortsteil haben die Baccumer Sozialdemokraten mit ihrer "Reisediplomatie" nicht aus den Angeln gehoben, dies aber auch nie als Ziel ausgegeben. Wohl aber den Wunsch, über diese Bildungsfahrten den eigenen politischen Horizont, egal von welcher Parteibuchfarbe dieser geprägt ist, ein wenig zu erweitern. 

Das haben die SPD-Vertreter in dem Lingener Ortsteil eindrucksvoll geschafft, wie die über 100 Fahrten mit inzwischen mehr als 10000 Teilnehmern in 30 Jahren beweisen. Politische Bildungsarbeit wird in einer Zeit, in der viel Aufgeregtheit und Stimmungsmache an Stammtischen oder in sozialen Netzwerken Hochkonjunktur haben, in der mehr übereinander hergezogen, als miteinander diskutiert wird, immer wichtiger.  Außerdem sind solche Aktivitäten über so viele Jahre innerhalb der SPD, in der sich "Parteifreunde" anderswo gerne selbst das Leben schwer machen, auch ein Ausdruck guten Zusammenhaltes im Ortsverein. 


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