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07.08.2019, 13:05 Uhr KOMMENTAR

Vom Abifestival zum Lautfeuer: Die Pause gut genutzt

Ein Kommentar von Thomas Pertz


Annabell Rutenberg, Vorsitzende des Vereins Abifestival von 1981. Foto: Thomas PertzAnnabell Rutenberg, Vorsitzende des Vereins Abifestival von 1981. Foto: Thomas Pertz

Lingen . Die zweijährige Pause zwischen dem „Abifestival 2017“ und dem „Lautfeuer 2019“ haben die Organisatoren offensichtlich gut genutzt.

Denn was sich da in diesen Tagen auf dem Festivalgelände an ehrenamtlicher Tatkraft bündelt, professionell organisiert und dennoch mit einer Portion Lässigkeit gewürzt, verdient Anerkennung und Respekt. Hier sind junge Leute aus Lingen und der Region am Werk, die sich und tausenden anderen Gleichgesinnten ein Wochenende lang viel Spaß mit Musik bereiten wollen und sich dafür engagieren.

Ein Festival in dieser Größenordnung braucht viele Helfer. An denen hatte es zuletzt gemangelt. Deshalb befindet sich in der Lingener Festivalhistorie für das Jahr 2018 nur ein weißes Blatt. Vielleicht war dieser „Makel“ ja auch ein Ansporn für die beiden das Festival unterstützenden Vereine, kein zweites unbeschriebenes Blatt hinzuzufügen. Auch der neue Name „Lautfeuer“ ist ein Signal. Der alte Name „Abifestival“ grenzt im Namen bereits andere Gruppen aus, „laut“, „Feuer“ und Flamme sein für eine Sache, schweißt dagegen zusammen.

Mit welchem Ergebnis, davon können sich Besucher heute beim Tag der offenen Tür ein eigenes Bild machen. Ihr Kommen wäre auch ein Ausdruck der Wertschätzung für außergewöhnlichen ehrenamtlichen Einsatz „umsonst und draußen“.


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