Neues Buch von Roswitha Casimir und Roger Harrison Grafschaft wird wieder zum Tatort eines Regionalkrimis

Das Klausheider Autorenpaar Roswitha Casimir und Roger Harrison mit dem neuen Werkl „Gut Hermannsheide“. Foto: B. StorkDas Klausheider Autorenpaar Roswitha Casimir und Roger Harrison mit dem neuen Werkl „Gut Hermannsheide“. Foto: B. Stork

Klausheide. Das seit einigen Jahren in Klausheide lebende Autorenpaar Roswitha Casimir und Roger Harazim hat mit „Gut Hermannsheide“ sein zweites Buch veröffentlicht. Beide hatten sich im vergangenen Jahr einen Wunsch erfüllt und ihren ersten Roman geschrieben. Nun gibt es schon den zweiten Krimi. Auch er spielt in der Grafschaft..

Eine Leiche im Moor, ein suspekter schottischer Pensionär und der unkonventionelle Schüttorfer Industriellensohn Victor van Vals sind die Protagonisten der zweiten Erzählung des Klausheider Autorenpaars, die nun unter dem Titel „Gut Hermannsheide“ vorliegt.

Angestoßen durch einen Leichenfund im Moor geht es um den eigenwilligen Lebensweg des Schüttorfers durch zwei Weltkriege. Seitdem er als Kind hörte, wie Politiker und Wissenschaftler seine Heimat als „Armenhaus der Nation“ bezeichneten, ist er von dem Willen geprägt, ein Mustergut zu errichten, um die bäuerlichen Betriebe bei der Urbarmachung der als unfruchtbar geltenden Heidelandschaft und der moorigen Feuchtbodengebiete seiner Heimat zu unterstützen. Im Zweiten Weltkrieg erlebt seine zwanzigjährige Tochter Marie einen Bombenangriff auf das Gut und die Besatzung der Grafschaft und des Emslands, bis sie in den Nachkriegswirren spurlos verschwindet. Was ist mit ihr geschehen? Erst knapp siebzig Jahre nach Kriegsende lösen sich die Geschehnisse Schritt für Schritt auf und offenbaren spektakuläre Familiengeheimnisse. 

Neben Schüttorf und dem fiktiven Hermannsheide, das zwischen Nordhorn und Bentheim an der niederländischen Grenze liegt, spielt der Roman in Wietmarschen/Lohne, Lingen, der niederländischen Region Twente sowie Münster und Berlin.Die frei erfundene Geschichte ist in eine Reihe realer geschichtlicher Ereignisse eingebettet, spannt sich der Erzählbogen doch von der Jahrhundertwende über zwei Weltkriege bis hin zur Nachkriegszeit, in der die Grafschaft von britischen und polnischen Truppen besetzt war. Handlung, Figuren sowie einige Ortschaften sind vollständig der Fantasie der Autoren entsprungen, auch wenn die Bezeichnung „Gut Hermannsheide“ nicht zufällig gewählt wurde.

Die Bücher sind inhaltlich zusammenhängend, enthalten jedoch jeweils in sich abgeschlossene Erzähllungen, um sie unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge lesen zu können.Ein dritten und letzter Band dieser Trilogie soll aller Voraussicht nach im Herbst 2020 erscheinen und in der Nachkriegszeit bis in die 1960er Jahre angesiedelt sein.

Roswitha Casimir/Roger Harrison: „Gut Hermannsheide“, 289 S. Verlag: BoD GmbH Norderstedt, ISBN: 978-3-7460-3360-0


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN