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21.07.2019, 20:45 Uhr KOMMENTAR

Farbe Rot spielte bei Lingener Fußballstadtmeisterschaft fast keine Rolle

Ein Kommentar von Wilfried Roggendorf


Unglücklich prallten der Biener Torhüter Jan Burke und Laxtens Stürmer Deniz Kücüktas im Endspiel der Fußballstadtmeisterschaft Lingen 2019 in Brögbern zusammen. Ob sich Kücüktas dabei nur eine Zerrung zugezogen oder ernsthafter verletzt hat, steht noch nicht fest. Foto: Wilfried RoggendorfUnglücklich prallten der Biener Torhüter Jan Burke und Laxtens Stürmer Deniz Kücüktas im Endspiel der Fußballstadtmeisterschaft Lingen 2019 in Brögbern zusammen. Ob sich Kücüktas dabei nur eine Zerrung zugezogen oder ernsthafter verletzt hat, steht noch nicht fest. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Die Farbe Rot spielte bei der 36. Auflage der FSL fast keine Rolle. Die Schiedsrichter – die teils in roten Trikots aufliefen – mussten zwar zum gelben Karton greifen. Die Rote Karte konnten sie im Gegensatz zu den FSL früherer Jahre aber stecken lassen.

Es gab nicht einen Feldverweis bei der FSL 2019. So soll es sein und so kann es bleiben: Statt übertriebenem Ehrgeiz standen die Saisonvorbereitung und das freundschaftliche Miteinander der Lingener Fußballvereine und ihrer Fans im Mittelpunkt. Und auch die Helfer des Roten Kreuzes, die vorsorglich während der gesamten FSL vor Ort waren, hatten keinen einzigen Einsatz. Schwerere Verletzungen, bei denen ihre Hilfe gefragt gewesen wäre, gab es bis zum Finale nicht. Ob Laxtens Deniz Kücüktas eine solche im Endspiel nach einem unglücklichen Zusammenprall mit dem in rotem Trikot spielenden Biener Torwart Jan Burke erlitten hat, muss sich erst noch herausstellen. Und so dürfte sich lediglich der oft in roten Trikots spielende und in der Vorrunde ausgeschiedene SV Eintracht Schepsdorf ärgern, dass die Farbe Rot bei der FSL fast keine Rolle gespielt hat.


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