Projektarbeit mit der Firma Fortuna Schüler der BBS entwickeln Prototypen für ein neues Abschiebesystem

Sie freuen sich über die erfolgreiche Entwicklung (von links): Bernd Schwartbeck (Geschäftsführer Fa. Fortuna), Ko-Prüfer Patrick Schulte, Niklas van der Veen, Ko-Prüfer Bernhard Krümpelmann, Marius Beck, Christian Kotte und Prüfungsvorsitzender Ludger Jaske, hier mit dem Prototyp. Foto: Ludger Jaske/BBS LingenSie freuen sich über die erfolgreiche Entwicklung (von links): Bernd Schwartbeck (Geschäftsführer Fa. Fortuna), Ko-Prüfer Patrick Schulte, Niklas van der Veen, Ko-Prüfer Bernhard Krümpelmann, Marius Beck, Christian Kotte und Prüfungsvorsitzender Ludger Jaske, hier mit dem Prototyp. Foto: Ludger Jaske/BBS Lingen

Lingen. Die angehenden staatlich geprüften Maschinenbautechniker Marius Beck, Christian Kotte und Niklas van der Veen von den Berufsbildenden Schulen (BBS) Lingen Technik und Gestaltung haben im Rahmen ihrer beruflichen Weiterbildung einen Prototyp für das Unternehmen Fortuna Fahrzeugbau aus Ochtrup entwickelt.

Über acht Meter lang und 2,5 Meter breit, sowie ein Ladevolumen von circa 32 Kubikmeter: Das sind wichtige Maße für den Fahrzeugbau und Grundlage für die Entwicklung des Prototypen. Die Firma Fortuna  ist spezialisiert auf Serien- und Sonderlösungen für die Bereiche Landwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau sowie im Tiefbau. Mehr als 450 produzierte Fahrzeuge verlassen jedes Jahr das Stammwerk. Das Produktprogramm umfasst unter anderem Dreiseitenkipper, Mulden- und Schwerlastmuldenkipper, Abschiebewagen, Viehtransporter, Hakenliftanhänger, Lkw-Tieflader sowie Lkw-Dreiseitenkipper.

Mehrere Anforderungen erfüllt

Für die Projektarbeit der drei Fachschüler lag die Herausforderung darin, ein Abschiebesystem für das standsichere Abladen von Transportgütern wie beispielsweise Getreide und Silage zu konzipieren. Es galten die Anforderungen, dass das zu entwickelnde System beim Abladevorgang die Bordwandhöhe nicht überschreitet, eine Ladungssicherung trotz Abschiebevorgang zu realisieren sowie den optionalen Anbau von Sonderkomponenten, wie zum Beispiel Streuwerke oder Überladekomponenten, an der Heckklappe zu ermöglichen.

Präsentation auf Messen und Ausstellungen

Die Umsetzung erfolgte nach dem Konzipieren mit dem Bau eines Prototypen. Hierbei wurden Hydraulikzylinder, die das Abschiebegut linear zum Heck des Fahrzeugs befördern, eingesetzt. „Die Reduzierung des Hydraulikölbedarfs, ein hohes Füllvolumen, sowie Materialeinsparungen konnten zusätzlich realisiert werden“, betonte Bernd Schwartbeck, Geschäftsführer des Familien-Unternehmens in dritter Generation, gegenüber den Prüfern der BBS Lingen Technik und Gestaltung, die das neue Abschiebesystem auf Funktionalität und Umsetzung nach den Anforderungen prüften. Diese neue Abschiebetechnik soll in Zukunft auch auf andere Fahrzeugtypen eingesetzt werden und wird auf den kommenden Messen und Ausstellungen zu sehen sein.

Projektaufgabe erfolgreich umgesetzt

Der Projektbetreuer Ludger Jaske bedankte sich im Namen der BBS Lingen Technik und Gestaltung für die sehr gute und kooperative Zusammenarbeit mit der Firma Fortuna Fahrzeugbau. Die Prüfungskommission gratulierte den drei angehenden Maschinenbautechnikern zur erfolgreichen Umsetzung der Projektaufgabe und zur bestanden Prüfung.


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