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12.07.2019, 13:00 Uhr LINGENER WOHNBAU

Ein Wohnbau-Projekt mit Vorbildcharakter

Ein Kommentar von Mike Röser


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Lingen. Durch die Genossenschaft Lingener Wohnbau geschieht in der Stadt etwas Bemerkenswertes. Das zeigt sich bereits im ersten Projekt am Brockhauser Weg. Eine gesellschaftliche Allianz hat sich zusammengetan, um Wohnungen zu schaffen, die günstig vermietet werden können. Nun jedoch ist es Zeit für den nächsten Schritt: die Öffnung der Genossenschaft für Jedermann.

Über Jahre haben die Sozialdemokraten immer wieder wichtige Impulse gesetzt, um Lösungen für den schwierigen Wohnungsmarkt in Lingen zu schaffen. Deshalb dürfen sie zurecht stolz sein, dass sich verschiedene Akteure gefunden haben, um vor Ort zu handeln.

Die Stadt, das Christophorus-Werk, die Bonifatius-Hospitalgesellschaft und die Volksbank (je 250.000 Euro) sowie die katholische St. Bonifatius-Kirchengemeinde und die evangelisch-lutherische Johanneskirchengemeinde (je 50.000 Euro) sprangen ein, weil sich der Wohnungsmarkt offenbar eben nicht von selbst reguliert. Viel zu viele Wohnungen fehlen, die sich Menschen mit kleinem Geldbeutel leisten können.

Auch wenn alle Gebäude am Brockhauser Weg fertig sind, werden viele neue Wohnungen benötigt. Deshalb ist es wichtig, dass baldmöglichst Jedermann seinen Anteil an der Genossenschaft zeichnen kann. Das erhöht nicht nur die Verbundenheit mit der Lingener Wohnbau, sondern bringt dieser auch das notwendige Kapital, um weitere Projekte zu stemmen - für die Stadt und deren Bürger.


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