20.000 Euro Finanzspritze Die Acts treten beim Lingener Festival Lautfeuer 2019 auf

Bei der Scheckübergabe: (von links) Christian Macke (Geschäftsführer Lethmate-Stiftung), Jonas Heßelink (Leitung technischer Stab), Annabell Rutenberg (Erste Vorsitzende des Vereins Abifestival seit 1981) und Oberbürgermeister Dieter Krone. Foto: Wilfried RoggendorfBei der Scheckübergabe: (von links) Christian Macke (Geschäftsführer Lethmate-Stiftung), Jonas Heßelink (Leitung technischer Stab), Annabell Rutenberg (Erste Vorsitzende des Vereins Abifestival seit 1981) und Oberbürgermeister Dieter Krone. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Nachdem das Abifestival 2018 abgesagt werden musste, soll es in diesem Jahr am 9. und 10. August 2019 wieder stattfinden. Dieses Mal unter dem Namen "Lautfeuer". Finanzielle Unterstützung gibt es seitens der Lethmate-Stiftung.

Im Januar 2019 wurde das Festival in "Lautfeuer" umbenannt. Als "ein weiterer Schritt für die Zukunftsfähigkeit" bezeichnete es Franziska Egbers aus dem Vorstandsteam damals im Gespräch mit dieser Redaktion. "Wir denken, gerade Helfer, die keine Abiturienten sind, können sich mit dem Namen besser identifizieren." (Weiterlesen: Rücklagen aufgebraucht: 20.000 Euro für das Festival Lautfeuer?)

Finanzspritze in Höhe von 20.000 Euro

Es stand schlecht um das Festival: Die finanziellen Rücklagen der zwei Vereine – Verein Abifestival und Förderverein Abifestival –  waren aufgebraucht. Keine Ersparnisse und zu wenig helfende Hände. Doch jetzt gibt es eine gute Nachricht. Die Lingener Lethmate-Stiftung unterstützt das neue Festival mit 20.000 Euro. Der Scheck wurde am Freitag Annabell Rutenberg, Vorsitzende des Vereins Abifestival seit 1981, übergeben. (Weiterlesen: Abifestival war gestern: Festival in Lingen erhält neuen Namen)

Wer tritt beim Festival auf?

Zeitgleich konnten nun auch die Acts bekannt gegeben werden, die beim Lautfeuer-Festival  am 9. und 10. August 2019 auftreten:

Freitag: 

  • 18 Uhr –  Jace: Rap aus Hamburg. Die Texte sind mal angriffslustig, mal apathisch, mal provokant.
  • 19.15 Uhr – Döll: Rap aus Hessen, anlehnend an Musik von Azad, Kool Savas oder Moses Pelham.
  • 20.45 Uhr  – OG Keemo: Rap aus Mainz. Der Musiker hat eine tiefe, in sich ruhende Stimme.  
  • 22.15 Uhr – BHZ: Kollektiv aus verschiedenen Rappern aus Berlin-Schöneberg. Als eine Crew, "die den Untergrund rasiert" betitelte Hiphop.de die sieben jungen Männer.
  • 23.50 Uhr – Finch Asozial: Rap aus Frankfurt an der Oder. Die größtenteils satirisch anmutenden Texte des Rappers sind geprägt von Ostalgie und einer positiven Einstellung gegenüber dem modernen Ostdeutschland und exzessivem Alkoholkonsum.  
  • 1.20 Uhr: Drunken Masters: Seit 2010 spielt das DJ-Duo im deutschsprachigen Raum auf jedem großen Festival  – ob Southside, Hurricane oder Deichbrand-Festival. In ihren Live Sets mischen sie genreübergreifend alles was Bass hat und ballert.


Samstag

  • 13 Uhr – A Place to Fall: Band aus dem Emsland, die auf rockige Töne steht. Die fünf Jungs liefern handgemachten Metalcore mit einer guten Portion Show.
  • 14 Uhr – Catapults: Poppunk-/Alternative-Band aus Oldenburg. Die Liveshows der vier Jungs aus Oldenburg sind nicht nur emotional geladen, sie bringen auch eine äußerst tanzbare Energie mit sich. 
  • 15 Uhr – Antillectual: Band aus den Niederlanden. Liefert melodischen Hardcore und Punk Rock. Die Songs beschäftigen sich mit Politik. 
  • 16 Uhr – Roast Apple: Band aus Hamburg. Sie sind Aushängeschild für frischen, tanzbaren und ehrlichen Pop aus der Hansestadt. Selbst beschreiben sie ihre Musik als Indie-Brit-Pop. 
  • 17.15 Uhr – Neufundland: Band aus Köln und liefert Deutsch-Pop. Neufundland tritt mit dem Anspruch an, Musik mit Inhalt und politischer Botschaft zu machen.
  • 18.45 Uhr – Marathonmann:  Post-Hardcore-Band aus München. Als wesentliche Einflüsse werden Captain Planet, Muff Potter und Turbostaat genannt. Mitunter werden auch Emocore-Elemente erkannt oder die als Punkband eingeordnet.
  • 20.15 Uhr – Love A: Indie-/Punk-Band aus Rheinland-Pfalz. "Zu poppig für die Punker, zu punkig für die Indiedisko, aber trotzdem ganz gut", sagt Bassist Dominik Mercier. 
  • 21.45 Uhr – Fjørt: Band aus Aachen. Fjørt stehen für deutschsprachigen Post-Hardcore, dessen Unterschiede zur amerikanischen Vorlage schwer greifbar sind, der dabei aber nie altbacken klingt.
  • 23.20 Uhr – Adam Angst: deutsche Punk-Rock-Band. Die Musik und die Texte sind wuchtig, die Bandmitglieder texten deutsch, direkt und rotzig.
  • 0.50 Uhr – Depri Disko: Musik zum ver- oder entlieben. Sie bewegt über Genre-Grenzen hinaus. Eine Mischung aus The Smiths, New Order, The Killers, David Bowie und Drake.


Weiterhin Helfer gesucht

Das Festival hat nicht nur einen neuen Namen, es soll sich auch optisch verändern. Passend dazu erhält das Festival Lautfeuer ein neues Logo, natürlich mit Flammen. "Der Name soll das Festival widerspiegeln. Es ist bunt und laut und die Helfer sind mit Feuer und Flamme bei der Sache", sagt Franziska Egbers. Helfende Hände für das Festival Mitte August 2019 sind weiterhin gesucht. 


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