Förderkapazitäten stoßen an Grenzen Stadtwerke Lingen appellieren: Behutsam mit Wasser umgehen

Das Wasserwerk der Stadtwerke an der Kaiserstraße. Foto: StadtwerkeDas Wasserwerk der Stadtwerke an der Kaiserstraße. Foto: Stadtwerke

Lingen. Die Auswirkungen des hochsommerlichen Wetters im Juni sind schon jetzt in Lingen und Umgebung spürbar: Das Trinkwasser ist knapp. Das gilt einer Mitteilung der Stadtwerke zufolge für die Versorgungsgebiete der Stadtwerke Lingen und des Wasserverbandes Lingener Land (WVLL).

Grund für die Wasserknappheit sind nach Angaben der Stadtwerke die Förderkapazitäten, die an ihre Grenzen stoßen. „Noch haben wir keine Versorgungsprobleme. Damit das so bleibt, appellieren wir an die Bewohner der Versorgungsgebiete, behutsam mit der Ressource Wasser umzugehen“, sagte Hans-Martin Gall, Geschäftsführer der Stadtwerke Lingen.  

Geringe Niederschläge in diesem Frühjahr fallen dabei auch ins Gewicht. Der niedrige Grundwasserstand, bedingt durch das Dürrejahr 2018, hat sich noch nicht hinreichend erholt und ist immer noch messbar. Deshalb appellieren die Wasserversorger an die Kunden, mit Trinkwasser sorgsam umzugehen.  

Wenn jeder nur einige Liter täglich einspare, helfe das schon ein Stück weiter, heißt es in der Mitteilung weiter. Durchschnittlich 128 Liter pro Tag verbraucht jeder, beispielsweise für Duschen, Toilettenspülung, Waschen, Putzen, Auto waschen, Essen und Trinken. Aktuell kommt hinzu, dass Gartenbesitzer wegen der Trockenheit Pflanzen und Rasen mit Trinkwasser bewässern, sofern sie keinen Brunnen besitzen. Dadurch erhöht sich die Wasserabgabe in den Abendstunden so enorm.

„Auf die Bewässerung der Gärten und die Befüllung von Pools mit Trinkwasser sollten die Kunden zur Zeit verzichten“, so Reinhold Gels, Geschäftsführer des Wasserverbandes Lingener Land.


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