Tag der offenen Tür am 1. Juni 2019 Neues Gebäude für den Lingener Stadtteiltreff Stroot

Mit einem Tag der offenen Tür wird der sanierte Stadtteiltreff Stroot am Samstag, 1. Juni, offiziell in Betrieb genommen. Foto: Stadt LingenMit einem Tag der offenen Tür wird der sanierte Stadtteiltreff Stroot am Samstag, 1. Juni, offiziell in Betrieb genommen. Foto: Stadt Lingen
Stadt Lingen

Lingen. Der Stadtteiltreff Stroot eröffnet am Samstag, 1. Juni, die neuen Räumlichkeiten im Rahmen eines Tages der offenen Tür und einer Eröffnungsfeier. Dies hat die Stadt Lingen mitgeteilt.

„Damit können wir den jungen Bewohnern des Strootgebietes endlich ein neues und zugleich attraktives Kinder- und Jugendzentrum bieten“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Das neue Gebäude bietet mehr Platz, ist moderner, heller und somit auch einladender. Ich bin mir sicher, dass der neue Stadtteiltreff viele neue Besucher und Gäste gewinnen wird.“ Am 1. Juni seien alle Interessierten von 15 Uhr bis 18 Uhr eingeladen, die neuen Räume zu besichtigen. „Zusätzlich wird es eine Hüpfburg, einen ‚Hau den Lukas‘, Kaffee und Kuchen, einen Kiosk, verschiedene Spielstationen und vieles mehr geben“, kündigte Matthias Wels, Leiter des Stadtteiltreffs, an.

An Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen angepasst

Als Ausgangsbasis für den Stadtteiltreff Stroot wurden die Module des ehemaligen Flüchtlingswohnheims in Bramsche genutzt. Diese wurden aufbereitet und an die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen angepasst. Seit Ende Januar liefen die Bauarbeiten in der Ludwigstraße. Der offene Kinder- und Jugendtreff konnte in dieser Übergangszeit das benachbarte Falkenheim nutzen. „Wir sind herzlich aufgenommen worden,  und der Verein zeigte sich sehr kooperativ, wofür wir sehr dankbar sind“, erklärte Tabea Pinkpank vom Team des Stadtteiltreffs. Trotzdem sei das Team froh, endlich wieder „nach Hause“ zurückkehren zu können und mit dem Umbau zukünftig mehr Platz zur Verfügung zu haben. In dem neuen Gebäude stehen größere Gruppenräume zur Verfügung, es gebe eine Küche, eine Werkstatt, einen größeren Veranstaltungsraum und durch die Menge der Räume sei eine altersgerechte Trennung der Kinder und Jugendlichen möglich.

1998 als Spielplatzprojekt begonnen

Der Stadtteiltreff Stroot ist 1998 zunächst als Spielplatzprojekt in einem kleinen Container gestartet. 2002 gab es die ersten Renovierungsarbeiten und Erweiterung auf eine Fläche von rund 200 Quadratmetern, um dem Ansturm der Kinder und Jugendlichen gerecht werden zu können. „Die alten Räumlichkeiten waren in die Jahre gekommen, nicht mehr funktional und zu klein“, erklärte Wels, warum ein neues Gebäude dringend benötigt wurde.

Angebote werden fortgesetzt

Mit den neuen Räumlichkeiten könne das Team des Kinder- und Jugendtreffs nun wieder mehr Aktionen anbieten. Es werde wieder regelmäßig Koch- und Tanzprojekte geben und die Nachmittagsbetreuung in Kooperation mit der Johannesschule solle nach den Sommerferien fortgeführt werden. Auch die typischen Angebote, wie zum Beispiel die Mädchen- und Jungengruppen, Kinobesuche, Tagesfahrten in Kooperation mit den Teams Kids und Jugend, Sport, Kreativnachmittage und die Halloween- sowie Karnevalpartys, werde es weiterhin geben. „Wir sind darüber hinaus auch immer offen für die Wünsche und Anregungen der Kinder und Jugendlichen“, betonte Pinkpank. Zudem biete der Treff die Möglichkeit, zum Kickern, Darten sowie Billard und Gesellschaftsspiele zu spielen. Willkommen sind Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 21 Jahren. Der Stadtteiltreff Stroot hat von montags bis donnerstags von 14.30 bis 18.30 Uhr und freitags von 14 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet.


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