Anfahren am 28. Juni geplant Schaden am Generator: Revision beim Kernkraftwerk in Lingen dauert länger

Das Kernkraftwerk Emsland  in Lingen. Foto: Carsten van BevernDas Kernkraftwerk Emsland in Lingen. Foto: Carsten van Bevern

Lingen. Bei der aktuell laufenden Revision im Kernkraftwerk Emsland, die am 17. Mai begonnen hat, ist bei der turnusmäßigen Überprüfung des Generators ein Schaden festgestellt worden. Dies hat Auswirkungen auf die zeitliche Dauer der Revision.

Weitere Einzelheiten teilte ein Sprecher des Unternehmens am Mittwoch mit. Der Generator befindet sich im nicht-nuklearen Teil der Anlage. Wie der Sprecher ausführte, besteht der Generator aus einem Rotor, der sich angetrieben durch eine Turbine mit Hilfe einer Welle dreht, und einem sogenannten Stator, der unbewegt ist. Reparatur bzw. Austausch des betroffenen Stators erfordern nach erster Einschätzung eine Verlängerung der Revision. Als neues Datum für das Wiederanfahren des Kernkraftwerks nannte das Energieunternehmen den 28. Juni, 20 Tage später als ursprünglich eingeplant.

 Für die turnusgemäße Revision samt Wechsel von Brennelementen waren drei Wochen vorgesehen. Neben wiederkehrenden Prüfungen und Wartungsarbeiten an Anlagenkomponenten und Sicherheitssystemen stehen laut RWE Inspektionen an den Dampferzeugern sowie einer Speisewasser- und Hauptkühlmittelpumpe im Fokus der Arbeiten. 


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