Königliche Partnerschaft vorgestellt Ehrenamtstag der Malteser in Lingen

Referentin Ursula Sottong ist federführend in der Malteser-Partnerschaft mit der schwedischen Stiftung
. Foto: Stephanie Tewes-AhrnsenReferentin Ursula Sottong ist federführend in der Malteser-Partnerschaft mit der schwedischen Stiftung . Foto: Stephanie Tewes-Ahrnsen

Lingen. 30 Malteser aus dem Diözesanverband Osnabrück haben sich jetzt am Ehrenamtstag der sozialen Dienste im Ludwig-Windthorst-Haus Lingen getroffen. Der Wortgottesdienst zum Auftakt zeigte, wie ein Gottesdienst auch für demenziell veränderten Menschen interessant und aktivierend gestaltet werden kann.

Das haben die Malteser mitgeteilt. Ursula Sottong von der Fachstelle Demenz der Malteser-Zentrale in Köln stellte das schwedische Demenzkonzept „Silviahemmet“ (Silvia-Heim) vor und wie es zur Zusammenarbeit mit der schwedischen Stiftung sowie der Schirmherrschaft von Königin Silvia kam. 

Bereits seit einigen Jahren werden bundesweit ehren- und hauptamtliche Malteser in ambulanten und stationären Einrichtungen und Diensten nach diesem ganzheitlichen System aus- und fortgebildet. Dabei geht es unter anderem um präventive Angebote und eine verstärkte Einbindung der Angehörigen und des sozialen Umfelds in der Pflege und Betreuung der Erkrankten.

Ergänzend wurde ein neu beschaffter „Demenz-Parcours“ getestet, der nun in Fortbildungen und in der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt wird. An 13 Mitmachstationen konnten die Teilnehmer erleben, wie sich demenziell Erkrankte im Alltag fühlen.

„Der Parcours ist kein Test und auch kein Training. Vielmehr soll bei Angehörigen und Pflegenden Empathie für die körperlichen und geistigen Einschränkungen der tückischen Krankheit geweckt werden“, wird Stephanie Tewes-Ahrnsen, Diözesanreferentin für das soziale Ehrenamt der Malteser, in der Pressemitteilung zitiert.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN