Trends im Kommunikationsmanagement Studentischer Verein diskutiert am Campus Lingen mit PR-Experten

Eike Dahlhoff (Vorsitzender des Studentenvereins Kommunikos) im Gespräch mit Anna-Lena Müller (Volkswagen) während des interaktiven Vortrags zum Thema Netzwerken. Foto: Wiebke NeyratEike Dahlhoff (Vorsitzender des Studentenvereins Kommunikos) im Gespräch mit Anna-Lena Müller (Volkswagen) während des interaktiven Vortrags zum Thema Netzwerken. Foto: Wiebke Neyrat

Lingen. PR-Experten, Berufsanfänger und Studierende sind jetzt auf Einladung des studentischen PR-Vereins „Kommunikos – Kommunikationsmanagement-Studierende am Campus Lingen“ zusammen gekommen, um über aktuelle Kommunikationstrends zu diskutieren. Die Teilnehmer der Veranstaltung „Komaktuell“ konnten sich auf dem Campus Lingen in Diskussionsrunden mit Branchenvertretern austauschen und dabei neue Erkenntnisse gewinnen.

Während die einen es noch für ein brandaktuelles Thema halten, ist es für die anderen bereits Schnee von gestern: Trends im PR-Bereich sind manchmal schwer zu fassen, können schnelllebig, aber auch wegweisend sein. Daher beschäftigte sich die Veranstaltung mit Entwicklungen, die die PR-Branche zurzeit bewegen. Im Fokus standen die Themen Strategieentwicklung und Agilität sowie moderne Mitarbeiterkommunikation, „Personal Branding“ und das Netzwerken. Mit „Personal Branding“ ist die Personen-Marke gemeint, also eine Marke, deren Inhalte und Werte nicht nur auf einem Produkt oder Image eines Unternehmens beruhen, sondern auch Werte übermitteln, die Menschen dabei helfen sollen, neu zu denken.


Der Verein Kommunikos

Der Verein „Kommunikos – Kommunikationsmanagement-Studierende am Campus Lingen e.V.“ wird von Studierenden der Hochschule Osnabrück am Standort Lingen getragen. Zentrales Ziel des Vereins ist es, ein Netzwerk mit Alumni, anderen PR-Initiativen und der Kommunikationsbranche aufzubauen. Außerdem bietet Kommunikos die Möglichkeit, Studieninhalte in der Praxis anzuwenden und Lingen als Studienstandort in der Öffentlichkeit zu stärken. Der gemeinnützige Verein besteht seit Januar 2017. Weitere Informationen gibt es auf kommunikos.de.


 

Der Zweite Vorsitzende von Kommunikos Nino Ostheim betonte, dass PR-Initiativen nicht nur die berufliche Zukunft ihrer Mitglieder, sondern auch die Zukunft des Berufsfeldes positiv beeinflussen. Daran anknüpfend appellierte Katharina Lutermann, die gerade erst im Rahmen der Nachwuchsinitiative „#30u30“ ausgezeichnet wurde, an das Selbstbewusstsein und die Haltung eines jeden Kommunikators. Ihr Tipp: „Es gibt keinen Idealtypus, dem jeder in dieser Branche entsprechen muss, um Erfolg zu haben.“ Vielmehr seien Authentizität, Persönlichkeit und Wertvorstellungen gefragt. In drei Sitzungen wurden Trends in der PR-Branche beleuchtet. Nicola Gerk und Marcel Müller, Agentur Hirschtec, zeigten die Potenziale eines sogenannten Social Intranets in Zeiten der Digitalisierung auf. Dabei handelt es sich um eine Softwareplattform, die nur für einen bestimmten Personenkreis verfügbar ist und das klassische Intranet um Elemente der Sozialen Netzwerke ergänzt. 

Tipps zum Netzwerken

Sandra Liebich aus der Konzernkommunikation von news aktuell widmete sich der Frage, wie Selbstmarketing dem PR-Nachwuchs bereits im Laufe des Studiums nutzen kann. Darüber hinaus erörterten Laura Holtz, Christian Koof und Ingo Leßmann von der Kommunikationsberatung SK medienconsult die Bedeutung von Kommunikationsstrategien in einem agilen Umfeld. Anna-Lena Müller, die bei der Volkswagen AG arbeitet, gab im Gespräch mit Eike Dalhoff, Vorsitzender von Kommunikos, Tipps zum Netzwerken. Dabei hob sie hervor, dass Netzwerken keine Frage von Titel und Position sei und ermunterte den Kommunikationsnachwuchs aktiv an Branchen-Diskussionen teilzunehmen, in sozialen Netzwerken eigene Inhalte zu setzen und PR-Veranstaltungen zu besuchen.


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