Unternehmen gibt 1,25 Millionen Euro Lingener Rosen-Gruppe ermöglicht Professur am KI-Campus in Osnabrück

Patrik Rosen (links) unterzeichnet mit Universitätspräsident Wolfgang Lücke die Stiftungsprofessur im Schloss Osnabrück. Foto: Universität Osnabrück/Elena ScholzPatrik Rosen (links) unterzeichnet mit Universitätspräsident Wolfgang Lücke die Stiftungsprofessur im Schloss Osnabrück. Foto: Universität Osnabrück/Elena Scholz
Universität Osnabrück/Elena Scholz

Lingen. Die Rosen-Gruppe aus Lingen verstärkt die Kooperation mit der Universität Osnabrück und ermöglicht am KI-Campus (Künstliche Intelligenz) erstmalig eine Stiftungsprofessur im Bereich „Semantische Informationssysteme“. In den kommenden fünf Jahren will das Unternehmen die Professur mit 1,25 Millionen Euro über den Stifterverband für die deutsche Wissenschaft unterstützen.

Patrik Rosen als lokaler Vertreter der Eigentümerfamilie unterzeichnete  mit Universitätspräsident Professor Dr. Wolfgang Lücke im Schloss Osnabrück die Vereinbarung. Laut Mitteilung des Unternehmens ist dies die erste Stiftungsprofessur in der Geschichte der Rosen-Gruppe und unterstreicht die Bedeutung des Themas für die Unternehmensgruppe.  

Rosen erwartet Innovationsschub

„Das Thema künstliche Intelligenz ist bereits seit Jahren eine Schlüsseltechnologie für unser Unternehmen und wird uns in den kommenden Jahren einen enormen Innovationsschub ermöglichen", erklärt Patrik Rosen. "Wir freuen uns sehr, dass wir den Ausbau des wichtigen KI-Campus unterstützen können und damit die 25-jährige Erfolgsgeschichte mit der Universität weiter fortsetzen.“ 

Große Datenmengen nutzbar machen

Die semantischen Informationssysteme fokussieren sich auf die Datenaufbereitung und Weiterverarbeitung und sind Teil dieses Themas. „Die Stiftungsprofessur bildet eine Brücke zwischen den bisher vorhandenen Forschungsgebieten im Institut für Informatik und im gesamten KI-Campus. Sie wird dabei helfen, die durch Digitalisierung und das Internet der Dinge gewonnenen großen Datenmengen semantisch zu interpretieren und dadurch für den Menschen besser nutzbar zu machen“, sagt der Direktor des Instituts für Informatik, Prof. Dr. Nils Aschenbruck. Die Schwerpunkte der Professur liegen in den Bereichen „Interpretation multi-modaler Sensordatenströme“, „Explainable Machine Learning“, „raumbezogene Semantik“, „prädiktive Systemmodelle“ und „interaktive Entscheidungsunterstützung“. Die Professur ist bereits ausgeschrieben.


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