Spendaktion bis zum 11. Mai Georgianer arbeiten in Lingen für Schüler in Südafrika

Die Lehrer Maria Egbers und Frank Kösters stellten den Schülern die Spendenaktion in der Aula vor. Foto: Stefan Roters/GeorgianumDie Lehrer Maria Egbers und Frank Kösters stellten den Schülern die Spendenaktion in der Aula vor. Foto: Stefan Roters/Georgianum
Stefan Roters/Georgianum

Lingen. Mit einer Vollversammlung in der Aula ist am vergangenen Freitag der Startschuss zur traditionellen Spendensammelaktion des Gymnasiums Georgianum zu Gunsten des Lingener Vereins "project: help" gefallen. Die Schülerschaft ist bis zum 11. Mai dazu aufgerufen, Spenden für das Projekt „Crosspoint Academy“ in Südafrika zu sammeln.

Es waren beeindruckende Zahlen aus den vergangenen Jahren, mit denen das Organisatorenteam um Maria Egbers und Frank Kösters, die von Schülern der Schulpastoral-AG unterstützt wurden, während der Vollversammlung aufwarten konnte. So wurden laut einer Mitteilung der Schule durch die Georgianer seit 2007 mehr als 49.000 Euro in der alle zwei Jahre stattfindenden Aktion erarbeitet und dem Lingener Verein "project: help" zur Verfügung gestellt.

Arbeiten gegen Spenden

Wie in den sechs Sammelaktionen zuvor bieten Schüler auch diesmal wieder ihren Familien, ihrer Nachbarschaft oder ihrem Bekanntenkreis ihre Arbeitskraft an. Ob Rasen mähen oder einkaufen, im Haushalt helfen oder Hunde ausführen – Möglichkeiten bieten sich dazu viele. Vor allem hätten die Schüler die Chance, dabei ihre eigenen Stärken einzubringen, wie Kösters erläuterte. Den zuvor ausgehandelten Lohn für die Tätigkeiten spenden die Arbeitgeber auf Zeit dann der Schule, die die gesammelten Spenden an "project: help" weiterleitet.

Schulmaterial und Lehrergehälter

Und dass diese Hilfe der Georgianer über die nunmehr zwölf Jahre nutzbringend ankommt, erläuterte Babara Greis von "project: help" anhand der neusten Informationen vom Projekt „Crosspoint Academy“, einer staatlich anerkannten Privatschule für benachteiligte Kinder in Südafrika. In diesem Jahr werde das gespendete Geld für neue Schulmaterialien und Lehrergehälter eingesetzt.

Videoanruf aus Südafrika. Foto: Stefan Roters/Georgianum


Als hätte es noch eines letzten Anstoßes zum Mitmachen bedurft, meldeten sich per Videokonferenz Schüler der Partnerschule aus dem Unterricht in Südafrika. Mit dem 15-minütigen Gespräch, in dem die Südafrikaner Fragen stellten und die der deutschen Schüler beantworteten, gewannen alle Anwesenden einen Einblick in die Lebenswelt der „Crosspoint Academy“.

Kösters betonte die Wichtigkeit und Bedeutung des solidarischen Handelns. Denn „für die Kinder in Südafrika ist die Bildung die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben mit all seinen Möglichkeiten und Chancen“. Und so bitten die Organisatoren und alle Schüler um breite Unterstützung und hoffen auf eins: möglichst viel Arbeit. 


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