Ausverkauftes Metal-Festival Hoch die "Pommesgabel" beim Mosh 'n' May in Schapen

Die Full Metal Friends aus Hopsten als Organisatoren des Mosh 'n' Mayin Schapen bedankten sich beim Auftritt der Band Mytallica bei den Besuchern und freuten sich über ein ausverkauftes Festival. Foto: Jessica LehbrinkDie Full Metal Friends aus Hopsten als Organisatoren des Mosh 'n' Mayin Schapen bedankten sich beim Auftritt der Band Mytallica bei den Besuchern und freuten sich über ein ausverkauftes Festival. Foto: Jessica Lehbrink 

Schapen. Die Haare sind geflogen, es ist getanzt und gesprungen worden und die viel bekannte „Pommesgabel“ – die Geste schlechthin unter den Fans der Metal-Musik – war ein steter Begleiter des Abends: Das Mosh ‘n‘ May Festival hat am Samstagabend 1000 Besucher in das kleine Schapen gelockt.

Es wurde bereits vorab als das „Klein-Wacken“ bezeichnet. Warum auch nicht? Schließlich fing das beliebte Metal-Festival in Schleswig-Holstein ähnlich klein an wie das Mosh ‘n‘ May, und zwar mit rund 800 Besuchern. Das konnte vom Schapener Festival, welches von den Full Metal Friends aus Hopsten geplant und aufgezogen wurde, sogar übertroffen werden. All die Mühe, der Schweiß und die Zeit hatten sich gelohnt. Noch zu Beginn des Abends, knapp nach 18 Uhr, sagte Joachim "Jolly" Siering: „700 Karten gingen bereits im Vorverkauf weg – und wir liegen nun bei etwa 830. 1000 wollen wir schaffen.“ Jolly wurde nicht enttäuscht. „Wir sind sold out“, verkündeten die Organisatoren im Laufe des Abends stolz und dankbar von der Bühne, als sie von der Metallica Tribute Band Mytallica nach oben gebeten wurden. 



Sie traten als vierte Band auf und überzeugten die Menge mit Klassikern wie „Enter Sandman“, „The Memory Remains“ und natürlich „Nothing Else Matters“. Vor ihnen stimmten A Place to Fall, Estoplyn und Tyler Leads die Leute auf das Festival in der Stahlfabrikhalle an der Otto-Hahn-Straße ein.

Vor allem die Jungs von Tyler Leads schafften es mit ihren melodischen Rhythmen im Stil des klassischen Heavy-Metal, den Moshern einzuheizen und die Tanzfläche vor der Bühne endgültig freizugeben.



Den Abschluss bildete die Band Supercharger, die eigens aus Dänemark angereist war.



Rüpeleien, Gedränge und klischeebehaftetes Verhalten der Rock- und Metal-Szene: Fehlanzeige. Es ging gesittet zu – natürlich für viele mit dem einen oder anderen Bier, doch wo gibt es dies nicht? Die Fans der harten Gitarrenklänge und rauen Stimmen genossen einfach die allgemein lockere Stimmung, das gemütliche Beisammensein in einer nicht zu überfüllten Halle, in der für jeden genügend Platz zum abrocken vorhanden war und natürlich die Musik. Auch Sabrina Schulte zählte zu den Besuchern. Sie war zum ersten Mal beim Mosh ‘n‘ May und hat schnell Gefallen hat dem „Klein-Wacken“ gefunden: „Das Line-Up ist für diese Veranstaltung ist genau richtig. Es ist nicht zu speziell, so dass für jeden etwas dabei ist. Außerdem ist es insgesamt wirklich gut aufgemacht.“



Dass die Veranstaltung gut gelungen sei, hörte man aus vielen Ecken: ein guter Sound, nette Leute, eine für die Veranstaltung passende Auswahl an Getränken und Speisen, Show- und Lichteffekte und nette Organisatoren als Ansprechpartner. Das Mosh ‘n‘ May hat sich den Namen Beinamen „Klein Wacken“ redlich verdient.




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