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26.04.2019, 17:20 Uhr POLLER MITTEN IM RADWEG IN LINGEN

Mit Markierungen ist es nicht getan

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Mike Röser

Lingen. "Premium“ soll der Radweg entlang des Dortmund-Ems-Kanals sein. Will der Landkreis Emsland diesen Standard für das 300 Meter lange Teilstück am Emslandstadion in Lingen erreichen, müssen die bisher einfach einasphaltierten Anlegestellen besser gesichert oder gestaltet werden als angedacht.

Mit ein bisschen Farbe für die Poller und einer Markierung auf der Fahrbahn ist es nicht getan. Dabei muss man nicht nur an den mehr als nur freudetrunkenen Radler auf dem Heimweg in der Nacht denken. Denn gemütlich sollen Touristen und andere über den Radweg rollen können. Vielleicht nebeneinander ins Schwätzchen vertieft oder den Blick übers Wasser schweifen lassend – wenn es dann knallt, weil einer von diesen zehn kniehohen Pollern unvermittelt auftaucht, kann das gefährlich enden. 

Eine sichere Lösung muss nun also her vor der Freigabe. Sonst droht bestenfalls der Einzug in Satiresendungen im Fernsehen – oder ein Mensch verletzt sich schlimmstenfalls ernsthaft.


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