Treffen nach Summer University Studierende des Campus Lingen besuchen Kommilitonen im Oman

Lino Sebeke (siebter von links) und Christina Schüring machten zusammen mit ihren Kommilitonen aus dem Oman einen Wüstentrip. Foto: privat/Christina SchüringLino Sebeke (siebter von links) und Christina Schüring machten zusammen mit ihren Kommilitonen aus dem Oman einen Wüstentrip. Foto: privat/Christina Schüring

Lingen/Maskat. Die dual Studierenden Christina Schüring und Lino Sekebe vom Campus Lingen sind vor kurzem für zwei Wochen in den Oman gereist. Dort haben sie 15 Kommilitonen besucht, die sie bei der Summer University 2018 der Hochschule Osnabrück kennengelernt haben.

Christina Schüring und Lino Sebeke studieren die dualen Studiengänge Maschinenbau und Betriebswirtschaft am Campus Lingen. "Wie ernst es wirklich war, als unsere Kommilitonen aus dem Oman meinten, dass wir sie dort besuchen sollen, war uns anfangs überhaupt nicht bewusst. Erst als wir dann ganz spontan die Flüge gebucht haben, haben wir gemerkt, dass das kein Scherz war", meint Christina Schüring. Zusammen mit Roberto Lopez Caso, den sie ebenfalls bei der Summer University 2018 kennenlernte, besuchten sie ihre Kommilitonen aus dem Oman. Der Mexikaner sei allerdings direkt aus Mexiko in den Oman geflogen. "Vor dem Abflug haben wir so gut wie nichts geplant. Lediglich für die ersten drei Nächte hatten wir von Deutschland aus ein Zimmer gebucht. Wir hatten wohl einen Reiseführer dabei, allerdings haben wir diesen erst vor Ort durchgelesen", erklärte Lino Sebeke. Die anderen Tage haben die drei bei der Oma eines Kommilitonen gewohnt. Dort hatten sie eine eigene Wohnung. Jedes Haus im Oman habe einen speziellen Raum, in dem sich die Familie aufhält, wenn Besuch da ist. In den Bereich, in dem die Familie wohnt, kämen die Gäste nicht. 

Viele Dinge erlebt und gesehen

"Wir haben täglich Reis gegessen und viel Tee getrunken, was typisch im Oman ist", erzählte Schüring. Ihre Kommilitonen aus dem Oman hätten ihnen sehr viel vom Land gezeigt. Die Studenten machten zusammen mit den Kommilitonen und ihren Freunden unter anderem einen Trip in die Wüste sowie einige Roadtrips in die Tiefen des Landes. Zudem unternahmen sie viele kulturelle Ausflüge. Sie besuchten zum Beispiel das Nationalmuseum, Märkte, Festungsanlagen und die Grand Mosque. "In der Grand Mosque liegt im Gebetsraum einer der größten Gebetsteppiche der Welt. Unsere Kommilitonen waren sehr stolz darauf", meinte Sebeke. Darüber hinaus seien sie Gäste auf einer Verlobungsfeier gewesen. "Jemand aus der Familie eines Kommilitonen hat geheiratet. Hier haben wir ebenfalls traditionelle Kleidung getragen, die wir mit nach Hause nehmen durften", erzählte Schüring. Anfang des Jahres findet jedes Jahr das große Maskat Festival statt. Hier führten die Bewohner aus den einzelnen Regionen traditionelle Tänze auf. Maskat ist die Hauptstadt des Omans. Hier wohnt der Großteil der Bevölkerung. "Wir waren fast ausschließlich in Maskat unterwegs. Lediglich für einige Ausflüge sind wir ungefähr eineinhalb Stunden mit dem Auto gefahren", sagte Schüring.

Kontakt besteht weiterhin

Fast alle Omaner, ob Frauen oder Männer, streben einen Hochschul- oder Universitätsabschluss an. "Wir haben weiterhin viel Kontakt zu unseren Kommilitonen aus dem Oman. Viele von ihnen möchten gerne ein Praktikum in Deutschland machen. Wir helfen ihnen dann, einen Praktikumsplatz sowie eine Wohnung in Deutschland zu finden", meinten die beiden Studenten.


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