Digitales und Fachkräftemangel im Mittelpunkt Wirtschaftsjunioren diskutieren in Lingen mit Bundestagsabgeordneter

Daniela De Ridder diskutierte unter anderem mit Julias Frilling (links) und Christian Weßling, Geschäftsführer der Wirtschaftsjunioren. Foto: WirtschaftsjuniorenDaniela De Ridder diskutierte unter anderem mit Julias Frilling (links) und Christian Weßling, Geschäftsführer der Wirtschaftsjunioren. Foto: Wirtschaftsjunioren
Wirtschaftsjunioren

Lingen. Glasfaser bis zu jeder Haustür, schnellere Anerkennung ausländischer Ausbildungen und Mut machen zur Weiterbildung: Diese Ziele hat die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems, Daniela De Ridder, bei einem Treffen mit den Wirtschaftsjunioren Emsland - Grafschaft Bentheim unterstrichen.

De Ridder diskutierte mit den Wirtschaftsjunioren über die Stärkung der mittelständischen Unternehmen in der Region, heißt es in einer Pressemitteilung der Wirtschaftsjunioren. Der Fachkräftemangel sowie der noch nicht zufriedenstellende Ausbau der digitalen Infrastruktur hätten im Mittelpunkt der Diskussion gestanden, die von Julius Frilling, Vorstandsmitglied der Wirtschaftsjunioren Emsland - Grafschaft Bentheim, organisiert worden war.

Glasfaser bis zu jeder Haustür

„Eine schnelle und flächendeckende digitale Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und hat somit oberste Priorität. Bis 2025 soll in jeder Region und jeder Gemeinde in Deutschland die Glasfasertechnologie möglichst direkt bis zur Haustür bereitgestellt werden", betonte De Ridder demnach.

„In dieser Legislaturperiode sollen zehn bis zwölf Milliarden Euro für den Ausbau flächendeckender Glasfasernetze verlässlich bereitgestellt werden", bekräftigte De Ridder. "Damit hat die Bundesregierung die öffentliche Förderung verdreifacht. Die Einnahmen aus der Versteigerung von UMTS- und 5G-Mobilfunkfrequeunzen werden zweckgebunden in den Ausbau mit Glasfasernetzen investiert." Alle Regionen müssten berücksichtigt werden, unterstrich De Ridder, die kürzlich mit einer Social-Media-Kampagne auf die „weißen Flecken“ im Emsland aufmerksam gemacht hatte.

Anerkennung, Zuwanderung, Qualifizierung

De Ridder hob zudem hervor, dass die Bundesregierung an einer besseren Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen (Anerkennungsgesetz) arbeitet. Zudem werde an einem Fachkräftezuwanderungsgesetz gearbeitet. Sie wolle aber auch, so betonte De Ridder, eine Lanze für die Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brechen. Es sei erfreulich, dass Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) das Qualifizierungschancengesetz auf den Weg gebracht habe. „Digitalisierung und Globalisierung verlangen nach Weiter- und Fortbildung und wir müssen den Menschen Mut zum lebenslangen Lernen machen“, so De Ridder.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN