Lingener Unternehmen stabilisiert Produktion Neptune Energy will investieren und weiter Kosten reduzieren

Neptune Energy will investieren und gleichzeitig die Kosten senken. Im vergangenen Jahr hatte das Lingener Unternehmen den Abbau von 50 Vollzeitstellen angekündigt. Foto: Stefan Schöning FotodesignNeptune Energy will investieren und gleichzeitig die Kosten senken. Im vergangenen Jahr hatte das Lingener Unternehmen den Abbau von 50 Vollzeitstellen angekündigt. Foto: Stefan Schöning Fotodesign

Lingen. Neptune Energy in Deutschland kündigt an, die Investitionen für die Förderung von Erdöl und Erdgas wieder zu erhöhen. Für das laufende Jahr hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Lingen für die Exploration Ausgaben in Höhe von sieben Millionen US-Dollar geplant. Das hat das Unternehmen mitgeteilt.

Der Pressemitteilung zufolge ist die Produktion im Geschäftsjahr 2018 insgesamt stabil verlaufen. Hauptgrund für die steigenden Explorationsaufwendungen ist den Angaben zufolge eine geplante neue Bohrung in Rheinland-Pfalz. 

Wie das Unternehmen darüber hinaus mitteilt, konnte die durchschnittliche Förderrate im Jahr 2018 bei rund 13.000 Barrel Öläquivalent pro Tag (boepd) stabilisiert werden. Für das laufende Jahr stehe die Fortführung eines Restrukturierungsprozesses mit dem Ziel der weiteren Reduzierung von Kosten und damit dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit im Fokus. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen den Abbau von 50 Vollzeitstellen angekündigt. Eigenen Angaben zufolge beschäftigt Neptune aktuell noch rund 500 Mitarbeiter.

Förderung in der Grafschaft Bentheim

Neben der reinen Exploration werde das Unternehmen in Deutschland in seine wichtigsten Felder und deren Entwicklung investieren, heißt es. Dafür stehen für 2019 insgesamt rund 50 Millionen US-Dollar bereit. In der Grafschaft Bentheim sind Unternehmensangaben zufolge die Vorbereitungen für die geplante neue Gasbohrung Adorf Z15 weit fortgeschritten, so dass noch in diesem Jahr mit den Bohrarbeiten begonnen werden könnte.

Mit nachgewiesenen Reserven von 55 Millionen Barrel Öläquivalent sieht das Unternehmen nach eigenne Angaben in Deutschland interessante Möglichkeiten für die weitere Geschäftsentwicklung. „Mithilfe erhöhter Investitionen und gleichzeitiger Reduzierung von Kosten werden wir uns zukunftsfähig aufstellen“, wird Geschäftsführer Andreas Scheck in der Pressemitteilung zitiert.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN