Oberbürgermeister reagiert auf Einwohnerfrage Lingener Verwaltungsspitze steht zu Atomanlagen

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Lingen. Oberbürgermeister Dieter Krone hat in der jüngsten Sitzung des Rates unterstrichen, dass die Stadtverwaltung die Atomindustrie in Lingen nicht in Frage stelle. "Wir stehen zu diesen Anlage", sagte Krone.

Anlass dieser Äußerung war die Aufforderung eines Bürgers in der Einwohnerfragestunde, dass sich die Verwaltungsspitze und der Stadtrat positionieren sollten zu der Brennelementefabrik und den Transporten dorthin, zum Kernkraftwerk und dem dort anfallenden Atommüll sowie zum Zwischenlager in Lingen. Der Mann stellte sich als Mitglied des Bündnisses Agil, Atomkraftgegner im Emsland, vor.

Krone entgegnete, dass diese Fragen nicht neu und die Standpunkte der Stadt bekannt seien. Der Stadtrat sei in diesen Fragen nicht zuständig. In Sachen Brennelementefabrik seien Land und Bund zuständig. Es gebe sehr viele Sicherheitsauflagen und "hier ist die Sicherheit gegeben", daran habe er keinen Zweifel. Das Kernkraftwerk werde 2022 abgeschaltet, das sei nicht mehr lang hin. Überdies sei öffentlich bestätigt worden, dass im Zwischenlager in Lingen nur Atommüll aus dem Kernkraftwerk Lingen bis 2042 gelagert würde.

"Wir stehen zu diesen Anlagen", unterstrich Krone. Die Sicherheitsvorkehrungen müssten eingehalten werden, und das würden sie.


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