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24.03.2019, 17:39 Uhr KOMMENTAR

August Raming: Ruhender Pol und Impulsgeber

Ein Kommentar von Thomas Pertz


Sozial engagiert ist Pastor i.R. August Raming seit vielen Jahren. Das Bild entstand beim Besuch des sozialen Wirtschaftsbetriebes Reholand in Lingen. Foto. Ludger JungeblutSozial engagiert ist Pastor i.R. August Raming seit vielen Jahren. Das Bild entstand beim Besuch des sozialen Wirtschaftsbetriebes Reholand in Lingen. Foto. Ludger Jungeblut

Lingen. Wer August Raming schon mal begegnet ist und sich später sein Gesicht vorstellt, der sieht ihn zumeist lächelnd vor sich.

Es ist diese Mischung aus heiterer Gelassenheit und Lösungsorientierung, die das Besondere an dem Geistlichen ausmacht. Dass der Ehrenpräses der Kolpingsfamilie nun auch Ehrenvorsitzender des Vereins Kolpinghaus in  Lingen ist, macht deutlich, dass die Geschichte des traditionsreichen Gebäudes in der Burgstraße immer auch eine Geschichte aktiv handelnder und nicht zaudernder Personen ist. Zu denen hat damals neben Raming sicherlich auch der frühere Verwaltungschef im Bonifatius-Hospital, Heinrich Wiegmann, gehört. 

Weltoffen und bodenständig, während seiner beruflichen Zeit als Schiffsseelsorger auf den Weltmeeren ebenso zu Hause wie später als Pastor und Kolpinger in Lingen, ist Raming seit vielen Jahren ein ruhender Pol und Impulsgeber zugleich. Ein Beispiel ist die alljährliche Karfreitags-Wallfahrt der Kolpinger in Wietmarschen, deren Hauptinitiator er ist. 

Den Blick für Menschen, vor allem für Familien in Not, hat sich Raming stets bewahrt. Und in aufgeregten, häufig auf Krawall gebürsteten Zeiten ist er ein Beispiel dafür, dass eine ausgleichende Art, die Fähigkeit, zuhören zu können und Kompromisse zu finden, nicht die schlechtesten Lösungen hervorbringen.





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