Ein Bild von Thomas Pertz
13.02.2019, 12:40 Uhr KOMMENTAR

Energiestandort Lingen: Power ist weiterhin nötig

Ein Kommentar von Thomas Pertz


Der Energiestandort Lingen: Im Industriepark dominiert das Kernkraftwerk Emsland, dessen Betriebszeit am 31. Dezember 2022 ausläuft. Foto: Richard HeskampDer Energiestandort Lingen: Im Industriepark dominiert das Kernkraftwerk Emsland, dessen Betriebszeit am 31. Dezember 2022 ausläuft. Foto: Richard Heskamp

Lingen. Noch ist es zu früh, in Lingen die Sektkorken knallen zu lassen. Die gemeinsame Ankündigung von Amprion und Open Grid Europe aber, im Industriepark eine Anlage zur Umwandlung von Strom in Wasserstoff zu bauen, ist deutlich mehr als bloß eine Absichtserklärung.

Dass deren Geschäftsführer das Projekt in der Hauptstadt Berlin und obendrein am gleichen Tag vorstellten, an dem das Bundeswirtschaftsministerium den Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ gestartet hat, ist ja kein Zufall. Hier gehen zwei Unternehmen in die Offensive, die um die enormen Möglichkeiten des Energiestandortes Lingen mit seiner komplett ausgebauten Infrastruktur wissen. 

Die Stadt Lingen und der Landkreis haben gemeinsam mit den politischen Entscheidungsträgern ihrerseits alle Register gezogen, damit diese Vorteile des Standortes mit seinen über- und unterirdischen Verteilnetzen nicht unbemerkt bleiben. Nun gilt es, mit viel Power weiterhin dranzubleiben.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN