Mit der Neuen Philharmonie Westfalen Bekannter Dirigent Roman Brogli-Sacher schwingt Taktstock in Lingen

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In Lingen zu sehen: Dirigent Roman Brogli-Sacher. Foto: Holger BraackIn Lingen zu sehen: Dirigent Roman Brogli-Sacher. Foto: Holger Braack

Lingen. Das größte Landesorchester Nordrhein-Westfalens, die Neue Philharmonie Westfalen, gastiert am Donnerstag, 14. März, um 20 Uhr im Lingener Theater an der Wilhelmshöhe unter dem Dirigat von Roman Brogli-Sacher. Gewidmet ist der Abend den Kompositionen berühmter tschechischer Komponisten.

Der Schweizer Roman Brogli-Sacher, Chefdirigent des chinesischen Jiangsu Symphony Orchestra Nanjing, leitet das Konzert als Gastdirigent am Pult, teilt die Stadt Lingen mit.

Unter dem Titel „Zwischen Böhmen und Mähren“ werden in Lingen Kompositionen berühmter tschechischer Komponisten gespielt. „Wir Tschechen sind ein singendes Volk“, sagte einst Bedřich Smetana. Seine Oper „Libussa“ handelt von der sagenhaften Stammmutter des böhmischen Herrschergeschlechts. Libussa betritt die Szene mit einer mächtigen Blechbläserfanfare. Diese war später Vorbild für Leoš Janáčeks „Sinfonietta“, eine brodelnde Hymne an die Unabhängigkeit der jungen Tschechoslowakei.  

Der dritte im Bunde der großen tschechischen Drei ist Antonín Dvořák, der die Volksmusik seines Landes veredelte. Dvořáks Cellokonzert in h-Moll ist ein Meilenstein. Dvořáks Schwiegersohn Josef Suk kreuzte die rhythmische Kraft der tschechischen Folklore mit der Klangfarben-Raffinesse der Franzosen. Sein „Scherzo fantastique“ ist ein brillant orchestriertes Stück: Spukhafte Irrlichter umflackern den eleganten Walzer.

Karten gibt von 23 bis 28 Euro (ermäßigt 12,50 und 13,75 Euro) bei der Tourist-Info der LWT (Tel. 0591 9144144), auf www.lingen.de und an der Abendkasse. 


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