DKMS-Service-Point in Damaschke Kiosk als fester Anlaufpunkt für Typisierungen in Lingen

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Gemeinsam gegen den Blutkrebs: Täglich von 5 bis 22 Uhr haben Spendewillige die Möglichkeit, sich an der Schillerstraße typisieren zu lassen. Julius Frilling, Inhaber und Geschäftsführer, Marga Hilger, Filialleitung Stadtkiosk an der Schillerstraße, Stefan Heskamp, Vorsitzender des Förderkreis Damaschke. Foto: Stadtkiosk FrillingGemeinsam gegen den Blutkrebs: Täglich von 5 bis 22 Uhr haben Spendewillige die Möglichkeit, sich an der Schillerstraße typisieren zu lassen. Julius Frilling, Inhaber und Geschäftsführer, Marga Hilger, Filialleitung Stadtkiosk an der Schillerstraße, Stefan Heskamp, Vorsitzender des Förderkreis Damaschke. Foto: Stadtkiosk Frilling

Lingen. Der Stadtkiosk Julius Frilling in Damaschke ist nach eigenen Angaben ab sofort der erste dauerhafte DKMS-Typisierungsstandort in Lingen.

Nachdem die Resonanz auf die Typisierungsaktion für Mathilda und andere im vergangenen Jahr so positiv war, hat sich der Kiosk an der Schillerstraße als dauerhafter Service-Point beworben – und die Zusage von der DKMS  (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) erhalten. Das geht aus einer Mitteilung des Stadtkiosk hervor. „Wir sind sehr stolz darauf, der erste feste Anlaufpunkt für Typisierungen in der Stadt Lingen zu sein und werden die DKMS natürlich gern weiter unterstützen“, sagte Inhaber Julius Frilling.

 „Der Kiosk ist in Damaschke ein zentraler Anlaufpunkt. Wir freuen uns, dass hier nun dauerhaft zu den Öffnungszeiten Typisierungen durchgeführt werden können“, betonte Stefan Heskamp,  Vorsitzender des Förderkreis Damaschke. Seit dem Start der Aktion im vergangenen Sommer haben sich bereits über 580 Personen vor Ort typisieren lassen. Unter ihnen der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann, der zudem die Schirmherrschaft für die damalige Kampagne übernommen hatte.  

Kiosk-Team geschult

Das Kiosk-Team um Filialleiterin Marga Hilger ist  laut Mitteilung bestens auf alle Typisierungswilligen vorbereitet. Jeder Mitarbeiter hat eine Schulung erhalten und kann an 365 Tagen im Jahr eine Typisierung durchführen. Auch Firmen oder Vereine seien herzlich eingeladen. Hier bittet der Stadtkiosk Frilling nur um eine vorzeitige Anmeldung, um genügend Mitarbeiter vor Ort zu haben.

Eine Typisierung sei im Übrigen ganz einfach: Mit Hilfe von zwei Wattestäbchen werde etwas Mundschleimhaut beim potenziellen Spender entnommen, luftdicht verpackt und mit dem Erfassungsbogen und der persönlichen Einverständniserklärung an die DKMS verschickt. Eine Registrierung ist völlig schmerzfrei und dauert in der Regel keine fünf Minuten. Da im Kampf gegen den Blutkrebs jeder Euro zählt, steht im Kiosk zudem eine Spendenbox bereit. Die Registrierung eines Neuspenders kostet die DKMS 35 Euro, für den potenziellen Spender ist diese natürlich kostenlos.  


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