Beruf mit Zukunft Lossprechung der Mechaniker-Innung Osnabrück in Lingen

Während der Lossprechungsfeier erhielten 14 Gesellen der Mechaniker-Innung Osnabrück ihre Abschlusszeugnisse und Gesellenbriefe in der BBS Technik und Gestaltung, Lingen, ausgehändigt. Foto: Johannes FrankeWährend der Lossprechungsfeier erhielten 14 Gesellen der Mechaniker-Innung Osnabrück ihre Abschlusszeugnisse und Gesellenbriefe in der BBS Technik und Gestaltung, Lingen, ausgehändigt. Foto: Johannes Franke

Lingen. In den Berufsbildenden Schulen (BBS) Lingen hat die Innung der Metall-Handwerke Osnabrück 14 erfolgreichen Absolventen die Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse überreicht. Unter ihnen drei aus dem Emsland.

Der Prüfungsvorsitzende Ansgar Vogt gratulierte den  jungen Gesellen. „Die Gesellenprüfung ist im Berufsleben der erste und ein sehr wichtiger Schritt. Mit dem Gesellenbrief eröffnen sich viele Möglichkeiten, im Beruf weiter zu arbeiten, aber auch in einer andere Branche Fuß zu fassen“, betonte er. Wenn man ein Handwerk erlernt und gelernt habe, mit den Händen umzugehen, dann könne man sich auch andere, zum Teil fachfremde Aufgaben, aneignen. Die jungen Gesellen hätten gelernt, sich einen Überblick zu verschaffen, zu schauen, wo ist das Ziel, was ist das Ziel, wo muss ich hin. 

Als Fachkräfte gesucht

Der Mechaniker-Beruf sei spannend und interessant, vor allem zukunftsträchtig. Das gelte sowohl für die Motorradtechnik als auch im Fahrrad-Bereich, wobei die Elektromobilität voranschreite. Vogt ermutigte, nicht stehen zu bleiben, sondern jede Chance wahrzunehmen, sich weiter- und fortzubilden, möglichst die Meisterprüfung abzulegen. „Als richtig gute Facharbeiter und Fachkräfte werden Sie gesucht und können auch gutes Geld verdienen“, betonte er.  

Oberstudiendirektor Jürgen Korte, Schulleiter der Berufsbildenden Schulen, Technik und Gestaltung, gratulierte den jungen Gesellen, die nach der letzten Prüfung ihre Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse erhielten. Stolz dürften sie sein über ihre erbrachten Leistungen. Der Gesellenbrief sei die Basis für die weitere Zukunft. „Nur wer loslässt, hat freie Hände, die Zukunft zu ergreifen“. Loslassen bedeute gleichzeitig ein Neuanfang, somit auch eine Herausforderung und eine Weiterentwicklung im Berufs- und Alltagsleben. 

Mit Optimismus in die Zukunft

Zur Lossprechung gehöre es auch, sich zu bedanken. „Danken Sie allen, die Sie bisher auf diesem Weg begleitet, gefördert und ermuntert haben“, sagte Korte. Für ihn als Schulleiter sei es besonders wichtig, „dass wir als BBS-Lingen unseren Beitrag leisten konnten, Sie zu mündigen Bürgern auszubilden“, erwähnte er. Der Gesellenbrief sei auch ein Rüstzeug zur Gestaltung der persönlichen und gesellschaftlichen Zukunft. Die Optionen, vor allem im Emsland, seien noch nie so vielfältig gewesen wie heute. Deshalb könnten die neuen Gesellen „optimistisch und freudig in die Zukunft blicken“, gab er ihnen mit auf den Weg.


Prüfung bestanden

Marius Hamacher, DH-Customs, Emsbüren; Yann Hamacher, Bike-Farm Melle: Nils Hemme, Josef Böckmann Neuenkirchen; Jan-Philipp Hermanns, Karl-Heinz Schriewer Maschinenbaumechanikermeister Hilter; Rudolf Herold, RBL Zweiradbetrieb Radel Bluschke, Lingen; Tristan Linge, Helming & Sohn Wietmarschen; Sven Meyer, Hubert Hengelage, Fürstenau; Jonas Mulz, Auto- und Motorradhaus Borchardt, Osnabrück; Tobias Oelmeyer, Berthold Kotte -Zweirad-Garten-Sicherheit, Inhaber Christa Stanik, Bramsche; Sven Oltrop, Olaf Brandt, Vechta; Ronny Radke, Fahrzeug-Center Schriewer. Bissendorf; Malte Roß, Walter Schulke, MÖWE- Werkstätten, Dienstleistungen, Verkauf , Osnabrück; Chris Trede, Heinrich Stapel, Glandorf. 

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