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Miriam Lemdjadi inszeniert „100 Prozent Campus“ im Lingener Theater

Von Meike Blunk

<em>Den Campus-Alltag </em>auf die Bühne gebracht: eine Szene aus dem Leben der Lingener Studenten. Foto: Meike BlunkDen Campus-Alltag auf die Bühne gebracht: eine Szene aus dem Leben der Lingener Studenten. Foto: Meike Blunk

Lingen. Theaterpädagogik-Studentin Miriam Lemdjadi hat sich anlässlich der Eröffnung des neuen Campus Lingen und dessen Möglichkeiten an der Kaiserstraße eine Inszenierungsform ausgewählt, die das Leben der hier Studierenden (aller Fakultäten) auf reale Weise widerspiegeln soll.

Zusammen mit den Regieassistentinnen Bernadette Wildegger und Theresa Hermann brachte Lemdjadi am Freitagabend 30 junge Studenten auf die Bühne des Theaters an der Wilhelmshöhe und zeigte in einer gelungenen Premiere die Szenen- Collage „100 Prozent Campus“.

Die Studierenden des Instituts für Theaterpädagogik in Lingen haben sich während ihres Studiums unter anderem mit der Komplexität von Regie und Regieführung auseinandergesetzt, um dann im fünften Semester eine eigene Inszenierung von der Idee bis zur realen Umsetzung durchzuführen, die sogenannte Abschlussinszenierung.

Ganz unterschiedliche Themen, Konzepte und Herangehensweisen stehen zur Verfügung, durch die dann deutlich wird, welchen Stellenwert das Medium Theater als ästhetische Kunstform für die einzelnen Theaterpädagogikabsolventen hat. Nach dem Performance- Prinzip des „Rimini-Protokolls“ stellen Laien (keine professionellen Schauspieler) anhand eines Ablaufplanes ihre eigene Situation auf der Bühne dar. Es gibt kein Textbuch und keine festgelegten Handlungen, sondern nur Fragen, die auf das reale Leben der Performance-Darsteller abzielt.


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