Arbeit im Matthiasstift und in der Pfarreiengemeinde Indische Ordensschwestern in Wietmarschen mit offenen Armen empfangen

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Im Äbtissinnenhaus wurden die vier Ordensschwestern Bincy, Stella, Toppo Roselima und Mary Tirkey (vorne von links) herzlich  begrüßt und empfangen. Mit ihnen freuen sich hinten von links: Pfarrer Gerhard Voßhage, Luise Revermann, Alfons Eling, Ludger Wübben und Paul Germer. Foto: Johannes FrankeIm Äbtissinnenhaus wurden die vier Ordensschwestern Bincy, Stella, Toppo Roselima und Mary Tirkey (vorne von links) herzlich begrüßt und empfangen. Mit ihnen freuen sich hinten von links: Pfarrer Gerhard Voßhage, Luise Revermann, Alfons Eling, Ludger Wübben und Paul Germer. Foto: Johannes Franke

Wietmarschen. Vier indische Ordensschwestern sind am Sonntag in Wietmarschen während des Festgottesdienstes in der Kirche St. Johannes Apostel und anschließend im Äbtissinnenhaus begrüßt und empfangen worden.

Mit offenen Armen und einem „Ganz herzlich willkommen“, begrüßte Pfarrer Gerhard Voßhage die Ordensschwestern. Ebenso herzlich applaudierte die Gemeinde den vier Schwestern, als sie sich in der Wallfahrtskirche vorstellten. Die Schwestern Tirkey Mary, Toppo Roselima, Bincy und Stella können nach mehrjährigen Bemühungen des Bistums Osnabrück, insbesondere von Dechant Gerhard Voßhage, in Wietmarschen tätig werden. „Wir sind ganz froh und freuen uns sehr, hier sein zu dürfen. Die Menschen sind sehr nett und lieb zu uns, und wir fühlen uns jetzt schon wie zuhause“, sagt Schwester Stella. Sie freut sich mit ihren Mitschwestern vom Orden „Deen Bandhu Sumaj, Deen Bandhu Kuteer“, übersetzt „Freunde der Armen“. Wie Schwester Bincy lebt sie bereits seit vier Jahren in Deutschland und war mit ihr zuletzt in Lathen tätig.

Im Haus "Silies" untergebracht

Sie wohnen im renovierten Haus „Sillies“, das zu einem Schwesternkonvent umgebaut wurde. Die vier werden künftig in der Altenpflege des Matthiasstiftes und in der Pfarreiengemeinschaft Wietmarschen-Lohne eingesetzt. Ludger Wübben, Geschäftsführer der Pflege St. Elisabeth Lohne, unterstrich in seiner Begrüßungsrede das „Wir- und Gemeinschaftsgefühl“ und zeigte sich sehr erfreut, jetzt wieder vier Ordensschwestern in der Wallfahrtsgemeinde Wietmarschen zu haben. „Wir sind sehr froh, dass ihr da seid.“ Er bedankte sich auch im Namen der Partnergemeinde St. Antonius, Lohne, des Matthiasstiftes und deren Bewohner.

Paul Germer, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes, informierte im Äbtissinnenhaus darüber, dass die Schwestern Stella und Bincy unmittelbar mit dem Pflegedienst beginnen. Die beiden anderen Frauen, seit September 2018 in Deutschland, begännen mit der Ausbildung, würden Praktika absolvieren, an die Pflegeeinsätze herangeführt und Deutschkurse belegen. „Sie verstehen uns schon recht gut. Mit der plattdeutschen Sprache dauert es noch ein bisschen. Aber das bekommen wir auch noch hin“, scherzte er und freute sich auch darüber, dass der Orden sich entschieden habe, die Schwestern in Wietmarschen einzusetzen. 

„Wir bedanken uns bei allen ganz herzlich für den schönen Empfang. Vor allem den Bekannten und Nachbarn, die uns mit einem schönen Kranz begrüßten und freuen uns auf unsere Arbeit“, sagte Schwester Stella unter herzlichem Willkommensapplaus.


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