Unterstützung für "Löwenherz" und SKF CDU-Fraktion im Rat Lingen spendet 1200 Euro

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Über die CDU-Spende freute sich die Löwenherz-Geschäftsführerin Fanny Lanfermann (zweite von links), die sie von den Mitgliedern der CDU-Stadtratsfraktion (von rechts nach links) Jürgen Herbrüggen, Annette Wintermann, Björn Roth und Uwe Hilling (links) erhielt. Foto: CDU LingenÜber die CDU-Spende freute sich die Löwenherz-Geschäftsführerin Fanny Lanfermann (zweite von links), die sie von den Mitgliedern der CDU-Stadtratsfraktion (von rechts nach links) Jürgen Herbrüggen, Annette Wintermann, Björn Roth und Uwe Hilling (links) erhielt. Foto: CDU Lingen

Lingen. Die 24 Mitglieder der CDU-Fraktion im Lingener Stadtrat haben auch in diesem Jahr vor Weihnachten auf einen Teil der Sitzungsgelder verzichtet und die Summe in Höhe von 1200 Euro für soziale Zwecke gespendet.

Laut Pressemitteilung geht die Hälfte davon an den SKF Lingen. Über den anderen Teil darf sich in diesem Jahr der Kinder- und Jugendhospiz „Löwenherz“ aus Syke freuen, der in Lingen derzeit einen Hospiz-Stützpunkt aufbaut. Den Familien mit unheilbar erkrankten Kindern soll mit dem neuen Löwenherz-Standort ein ambulanter Kinderhospiz-Stützpunkt zur Seite stehen. Dazu wurden in Lingen zu Beginn des Jahres Kooperationsvereinbarungen mit sieben Hospizvereinen aus der Region unterzeichnet, die die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit bilden, wie Löwenherz-Geschäftsführerin Fanny Lanfermann den Vertretern der CDU-Fraktion bei der Spendenübergabe erklärte. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Konrad-Adenauer-Haus soll die Anlaufstelle in der Castellstraße demnächst entstehen. 


Gute Tradition hat die Spende der CDU-Stadtratsfraktion an den SkF – hier mit (von links) Björn Roth, Uwe Dietrich, Irene Vehring, Marita Theilen, Annette Wintermann, Martin Koopmann und Annette Kruse. Foto: CDU Lingen


„Kinder haben einen unbändigen Lebenswillen“, hob Lanfermann hervor, weshalb sich der vor genau 20 Jahren gegründete Verein zum Ziel gesetzt habe, die Kinderhospizarbeit in der Region weiter auszubauen, um Familien mit unheilbar erkrankten Kindern die bestmögliche Begleitung zu bieten. Anders als im stationären Hospiz in Syke kommen in Lingen geschulte Ehrenamtliche zum Einsatz, die einmal pro Woche die Familien besuchen, um sie zu entlasten. Sie spielen mit dem erkrankten Kind, lesen vor, machen Ausflüge mit den gesunden Geschwistern und haben für die gesamte Familie ein offenes Ohr. „Denn häufig sind die Eltern Tag und Nacht mit der Pflege beschäftigt, so dass ihnen wenig Zeit bleibt“, erklärte Lanfermann.

Über die finanzielle CDU-Unterstützung freuten sich ebenso SKF-Vorsitzende Irene Vehring und Vorstandsmitglied Annette Kruse sowie SKF-Geschäftsführerin Marita Theilen, die einen Umschlag mit 600 Euro von den CDU-Vertretern entgegennahmen. Das Geld soll dem Mutter-Kind-Haus in Baccum zugutekommen. Das sogenannte „Perspektivische Wohnen“ ist ein Angebot für Schwangere sowie für Mütter mit Kindern in herausfordernden psychosozialen Situationen.

In diesem Jahr nahmen vonseiten der CDU der Fraktionsvorsitzende Uwe Hilling, sein Stellvertreter Martin Koopmann, Schatzmeister Uwe Dietrich, die städtischen Ausschussvorsitzenden Annette Wintermann (Familie, Soziales und Integration) und Björn Roth (Jugendhilfe) sowie Fraktionsvorstandsmitglied Jürgen Herbrüggen an der Spendenübergabe teil.


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