Christophorus-Werk Lingen beteiligt Sozialkompetenz von Azubis wird in Sögel gefördert

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Um angehende Auszubildende zu unterstützen, fand im Marstall Clemenswerth ein Seminar im Rahmen eines Bundesmodellprojekts statt. Foto: Marstall ClemenswerhUm angehende Auszubildende zu unterstützen, fand im Marstall Clemenswerth ein Seminar im Rahmen eines Bundesmodellprojekts statt. Foto: Marstall Clemenswerh

Lingen. Das Christophorus-Werk in Lingen und der Marstall Clemenswerth in Sögel fördern die Sozialkompetenz von Auszubildenden. Kürzlich fand das erste Seminar des Bundesmodellprojekts „Basics für zukünftige Fachkräfte“ in der Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth statt.

Das Projekt ist ein Verbundprojekt zwischen der Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth und dem Christophorus-Werk Lingen in Kooperation mit dem Wirtschaftsverband Emsland. Gefördert wird das Ganze durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Das Projekt hat sich laut Pressemitteilung das Ziel gesetzt, dem gegenwärtigen Fachkräftemangel sowie Ausbildungsabbrüchen entgegenzuwirken. Die beteiligten Projektpartner stellen zunehmend fest, dass nicht mehr nur primär die Wissensvermittlung, sondern vielmehr das Vermitteln und die Erweiterung der sozialen und fachlichen Handlungskompetenzen von Jugendlichen im Zentrum der Ausbildung steht. Stefan Heetjans, Mitarbeiter des Christophorus-Werks und Projektleiter, betont: „Immer weniger junge Menschen sind bereit, eine Ausbildung zu absolvieren. Damit einhergehend hat sich die Zielgruppe von Auszubildenden stark verändert und Betriebe sind mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Im Berufsalltag bleibt oft wenig Zeit für die Begleitung der Auszubildenden.“ 

Alle Azubis werden besucht

Diesen Aspekt greift das Bundesmodellprojekt auf. Azubis verschiedener Fachrichtungen werden über ein Jahr begleitet und in drei aufeinander aufbauenden Seminaren persönlich gefördert. Im jetzt stattgefunden Seminar wurde, neben den Themen Rechte und Pflichten in der Ausbildung, vor allem das Thema Kommunikation bearbeitet. „Insgesamt nahmen 13 Azubis aus unterschiedlichen Handwerks- und kaufmännischen Betrieben teil. Wir konnten schon während des ersten Seminars positive Veränderungen erkennen und bekommen dies rückwirkend von den teilnehmenden Betrieben gespiegelt“, erklärte Sonja Gerdes, Bildungsreferentin im Projekt und fügte hinzu: „Wir erhoffen uns. die Zufriedenheit von den teilnehmenden Auszubildenden zu steigern, damit sie sich auch nach Abschluss der Ausbildung vorstellen können, weiterhin im Betrieb tätig zu sein.“ In der Zeit bis zum nächsten Seminar im Januar werden alle Azubis im Betrieb besucht, um einen guten Austausch zwischen Betrieb und Projektreferenten zu gewährleisten. 

Neben der Begleitung der Auszubildenden liegt der Fokus auch in der Unterstützung von interessierten Firmen. In Form von In-House Schulungen oder individuellen Beratungs- und Austauschmöglichkeiten soll das ausbildende Personal vorbereitet und auch begleitet werden. „Unser Ziel ist es, sowohl die Auszubildenden als auch die Ausbilder zu schulen um ein gegenseitiges Verständnis füreinander zu fördern und eine gute Zusammenarbeit zu ermöglichen",unterstrich Heetjans. Ein Einstieg in das Projekt sei jederzeit möglich. Nähere Informationen: Stefan Heetjans, Tel. 0591 9142-2610, E-Mail stefan.heetjans@christophorus-werk.de und Sonja Gerdes Tel. 05952 207-209. E-Mail s.gerdes@marstall-clemenswerth.de.  


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