Erfahrungsaustausch im Rathaus Neu in Lingen: Heimleiterstammtisch

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Die Heimleiter der Lingener Pflegeheime nahmen am ersten Heimleiterstammtisch im Neuen Rathaus teil: (von links) Heiko Harms-Ensink, Tobias Geers, Bernd Woithe, Patrick Surmann, Annegret Wallmann, Gertraud Balzen, Evelyn Fytter, Norbert Tischbierek, Erster Stadtrat Stefan Altmeppen, Erwin Heinen (Fachbereichsleiter Arbeit und Soziales). Foto: Stadt LingenDie Heimleiter der Lingener Pflegeheime nahmen am ersten Heimleiterstammtisch im Neuen Rathaus teil: (von links) Heiko Harms-Ensink, Tobias Geers, Bernd Woithe, Patrick Surmann, Annegret Wallmann, Gertraud Balzen, Evelyn Fytter, Norbert Tischbierek, Erster Stadtrat Stefan Altmeppen, Erwin Heinen (Fachbereichsleiter Arbeit und Soziales). Foto: Stadt Lingen

Lingen. Erstmals hat die Stadt Lingen die Heimleiter der acht Lingener Pflegeheime zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch in das Neue Rathaus eingeladen. Das geht aus einer Mittelung der Verwaltung hervor.

„Dieser Heimleiterstammtisch soll von nun an regelmäßig stattfinden. Ziel des Austausches ist es, zu aktuellen Themen in der stationären Pflege Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln“, erklärte Lingens Erster Stadtrat Stefan Altmeppen den Hintergrund der Zusammenkunft.

Fachkräftemangel

Im Rahmen des ersten Heimleiterstammtisches sei deutlich geworden, dass der Fachkräftemangel in der Pflege, im ambulanten und auch im stationären Bereich, auch in Lingen verstärkt spürbar sei, so Altmeppen.

Ein Thema, das die Heimleiter ebenfalls beschäftige, sei das neue Pflegeberufe-Gesetz, das ab 1. Januar 2020 gilt. Damit verbunden ist zukünftig eine generalisierte Ausbildung in der Pflege. Diese geht mit einer Zusammenführung der Berufe in der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Kinderkrankenpflege einher. Die neue, generalisierte Ausbildung befähigt die Auszubildenden zur Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen. Damit stehen diesen Auszubildenden auch im späteren Berufsleben mehr Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten offen.

Keine Konkurrenten

„Die Sicherstellung der Pflege durch Ausbildung ist für alle Beteiligten ein wichtiges Anliegen. Durch den Heimleiterstammtisch und den damit einhergehenden Austausch hat sich gezeigt, dass die Heime hier keine Konkurrenten sind, sondern ein gemeinsames Ziel verfolgen“, hob Altmeppen hervor. Alle Beteiligten werden sich künftig regelmäßig treffen. Zu bestimmten Themen sollen auch weitere lokale Akteure mit einbezogen werden.


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