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26.12.2018, 17:30 Uhr KOMMENTAR

Reholand in Lingen hat Grund zum Feiern

Von Thomas Pertz


Auch die Öffentlichkeit ist immer wieder eingeladen, sich von der Arbeit bei Reholand ein eigenes Bild zu machen. Das Bild zeigt die Geschäftsführer Hermann-Josef Schmeinck und Alfons Hennekes sowie SKM-Vorsitzender Heinz Rolfes. Foto: LTAuch die Öffentlichkeit ist immer wieder eingeladen, sich von der Arbeit bei Reholand ein eigenes Bild zu machen. Das Bild zeigt die Geschäftsführer Hermann-Josef Schmeinck und Alfons Hennekes sowie SKM-Vorsitzender Heinz Rolfes. Foto: LT

Lingen. Etwas abseits liegt der soziale Wirtschaftsbetrieb Reholand am Rande des Lingener Ortsteils Darme. Ins abseits zu geraten drohen auch diejenigen, um die sich die Verantwortlichen bei Reholand in erster Linie kümmern.

Jene, die nicht Tritt fassen auf dem Arbeitsmarkt oder die selbst außer Tritt geraten sind, aus unterschiedlichsten Gründen.

Dass sich der SKM als Mehrheitsgesellschafter bei Reholand für ihre Qualifizierung und Stabilisierung verantwortlich zeigt, verdient Respekt und Anerkennung. Geschäftsführer Alfons Hennekes und seine Mitstreiter sind die Kümmerer, die niemanden aufgeben und ihnen den Weg in eine Beschäftigung und einen stabilen Tagesablauf ebnen.

Das erfordert Geduld im Umgang mit Teilnehmern, mitunter viel Geduld, jeden Tag, Woche für Woche. Ohne dass es irgendwer außerhalb von Reholand groß mitbekommt. Und das seit nunmehr 25 Jahren, so alt wird Reholand im nächsten Jahr. Ein Grund zum Feiern? Ja.

Das Jubiläum zeigt, dass es in Lingen eine tragfähige soziale Verantwortung gibt, die Teil der Kommune ist. Dass die Stadt Lingen Mitgesellschafter von Reholand ist, ist ein Ausdruck dieser Verantwortung. Reholand mag abseits gelegen sein. Das gilt aber nur als örtliche Beschreibung.


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