Spende von Lethmate-Stiftung und Kimba Logo in Lingen startet Präventionsprojekt gegen Mobbing

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Dank der Unterstützung der Lethmate-Stiftung und der Kinderhilfsaktion "Kimba" kann die Beratungsstelle Logo des Kinderschutzbundes ein Präventionsprojekt gegen Mobbing starten. Das Bild zeigt die Vertreter der Einrichtungen bei der Scheckübergabe. Foto: Thomas PertzDank der Unterstützung der Lethmate-Stiftung und der Kinderhilfsaktion "Kimba" kann die Beratungsstelle Logo des Kinderschutzbundes ein Präventionsprojekt gegen Mobbing starten. Das Bild zeigt die Vertreter der Einrichtungen bei der Scheckübergabe. Foto: Thomas Pertz

Lingen. "Fair ist stark" heißt ein Projekt, das die Beratungsstelle Logo des Kinderschutzbundes in Lingen dank der Lethmate-Stiftung und der Kinderhilfsaktion "Kimba" des Lions-Clubs Machurius 2019 in die Tat umsetzen kann. Mithilfe von musikalischen und kunsttherapeutischen Methoden möchte das Projekt zur Konfliktregulierung und Mobbingprävention in der Schule beitragen.

Sehr groß war die Freude bei den Vertretern von Logo und des Kinderschutzbundes, als Christian Macke, Geschäftsführer der Lethmate-Stiftung, Vorstandsmitglied Ronny Lethmate sowie Christoph und Andrea Stöckler und Wilhelm Krümpel als Vertreter der Aktion Kimba mit zwei Schecks in die Beratungsstelle an der Wilhelmstraße kamen. 10.000 Euro kommen von der Lethmate-Stiftung, 5000 von Kimba. 

Christine Richter-Brüggen, Vorsitzende des Kinderschutzbundes, sprach den Spendern ihren Dank aus. Projekte wie diese seien anders nicht zu finanzieren. "Das ist etwas ganz Besonderes für uns", würdigte auch ihr Stellvertreter Heiner Rohoff das Engagement der Lethmate-Stiftung und der Aktion Kimba. Rohoff wies  in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine der 3,5 Personalstellen bei Logo komplett über Spenden finanziert werde. 2,5 Stellen würden Stadt und Landkreis finanzieren.

Kindern und Jugendlichen, die von Gewalt in jeglicher Form betroffen sind, eine Hilfsplattform zu bieten, sowie die Präventionsarbeit gehören zu den zentralen Aufgaben von Logo in Lingen. Dirk Themann, Leiter der Beratungsstelle, erläuterte, wie das von der Lethmate-Stiftung und Kimba finanzierte Projekt mit Inhalten gefüllt wird.  Dem Konzept zufolge soll unter anderem durch das gemeinsame Spielen unterschiedlicher Instrumente die Kommunikation von Kindern untereinander gefördert werden, ebenso durch Malerei und das Arbeiten mit Ton. Gleichzeitig können dadurch Stimmungen ausgedrückt werden. 

Kontakt zu Schulen

Kunsttherapeutin Nathalie Heinen vom Logo-Team wird nun Kontakte zu Schulen aufnehmen. Der Fokus liegt in erster Linie auf Grundschulen. "Tendenzen von Mobbing, die dort beobachtet werden, werden oft in weiterführende Schulen transportiert", sagte Themann und unterstrich damit gleichzeitig die Bedeutung von Prävention zur Vermeidung von Mobbing in der Schule.

"Das ist ein Projekt, das eine nachhaltige Wirkung entfalten kann", sagte Christian Macke. Gerade dies sei auch das Ansinnen der Lethmate-Stiftung, die Projekte "nicht mit der Gießkanne" fördern wolle. Es decke sich auch mit einer Zielsetzung der Stiftung, Kinder im musikalischen Bereich, in der Kunst und Kultur zu fördern und dadurch gleichzeitig ihre Persönlichkeiten zu stärken, ergänzte Ronny Lethmate. 

Dass die Aktion „Kimba kämpft für Kinder“ des Lingener Lions-Clubs Machurius das Projekt mit 5000 Euro unterstützt, war eine Überraschung für die Vertreter des Kinderschutzbundes. "Zunächst waren 2000 Euro geplant", sagte Christoph Stöckler, der die Kinderhilfsaktion vor 13 Jahren gegründet hatte. Dass es mehr geworden ist, freute ihn ebenso wie die Empfänger.


Lethmate-Stiftung und Kimba

Gründer der Lethmate-Stiftung ist Felix Lethmate, Gründer von EMP in Lingen, eines der führenden E-Commerce-Unternehmen in den Bereichen Musik, Textilien, Bild- und Tonträgern sowie Schmuck, Accessoires und anderem mehr. Im September 2018 übernahm die Warner Music Group die Gesellschaft. Lethmate ist nach Angaben der Stiftung, die 2015 gegründet wurde, für die strategische Ausrichtung und Einhaltung der Förderkriterien zuständig. Im Mittelpunkt steht die Förderung von bedürftigen Kindern und Jugendlichen im musikalischen Bereich und bei besonderer Begabung, aber auch in künstlerischer Richtung. Die Hilfsaktion Kimba des Lingener Lions-Clubs Machurius richtet sich an Familien in Not, die aus dieser Region kommen. „Kimba“ hilft hier in der Regel mit kleineren Beträgen: Für den Kauf eines Schultornisters zum Beispiel, einen Schreibtisch oder ein Fahrrad oder für eine Klassenfahrt. Rund 150 Anträge sind es im Jahr.

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