Auftritt am 14. Dezember in Lingen Nils Strassburg wird auf der Bühne zu Elvis Presley

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Auf der Bühne wird Nils Strassburg zum "King of Rock 'n' Roll". Am 14. Dezember kommt er mit einer Elvis-Tribute-Show in das Lingener Theater. Foto: Jessica LehbrinkAuf der Bühne wird Nils Strassburg zum "King of Rock 'n' Roll". Am 14. Dezember kommt er mit einer Elvis-Tribute-Show in das Lingener Theater. Foto: Jessica Lehbrink

Lingen. Auch 41 Jahre nach dem Tode von Elvis Presley leben seine Legende und seine Lieder weiter – auch für Nils Strassburg. Er ist Elvis-Interpret mit Leib und Seele. Am 14. Dezember tritt er mit seiner Show "Elvis Xperience - Christmas in Vegas" im Lingener Theater auf. Vorab erzählt der Künstler unter anderem, was ihn bis heute an dem "King of Rock 'n' Roll" fasziniert

Was ist das Besondere an Elvis?

Umso länger ich Fan von Elvis bin und das auch beruflich verfolge, desto klarer wird einem, was das Besondere an ihm ist. Zum einen ist das natürlich seine Historie. In der heutigen Zeit, klingt das ja alles nicht nach Revolution, was er da gemacht hat. Das sehen heutige Teenager, glaube ich, nicht. Dafür musst du schon nackt auf einem Ball hin und her springen. Das wird immer extremer. Jede Generation braucht ihre Revolution. Das war bei Elvis schon krass damals. Das können wir uns heute nicht mehr vorstellen. Es war eine ganz prüde Welt, die er damals aufgebrochen hat, ohne es zu wissen. Ich glaube, das ist der Wahnsinn an ihm, dass der Typ ganz viel in sich getragen hat und intuitiv richtig getan hat – sein gesamtes Leben sogar. Dann war er eben nicht nur dieser Sänger, dieser unschlagbare Entertainer, der nie die Bindung zu seinem Publikum verloren hat. Er war darüber hinaus, auch noch ein Star, der überhaupt keine großen Skandale hatte. Medikamentenmissbrauch, Ok. Aber das war alles nicht in dem Maße. Wenn man sich dann noch anschaut, wie er die Mode prägt – bis heute – und es schafft, das junge Künstler ihn heute noch covern… Es reichen schwarze Koteletten, schwarze Haare und schon fällt der Name Elvis. Dabei haben ganz viele anderen Menschen Koteletten getragen.


Es ist bekannt, dass Elvis – zumindest in einer Phase seines Lebens – dem deftigen Essen wie Burgern nicht abgeneigt war. Wie ist es bei Ihnen als Schwabe?

Ich bin ja auch kein echter Schwabe. Ich bin gebürtiger Amerikaner, meine Mutter ist Rheinländerin, mein Vater Berliner. Jetzt bin ich aber auch wieder dieser Elvis-Besserwisser. Wenn man mal in den US-Südstaaten war, dann weiß man: Er war kein Fast-Food-Narr, sondern Südstaaten-Küchen-Fan. Und die ist einfach mal mächtig. Ein bisschen vielleicht zu vergleichen mit der schwäbischen Küche – gut bürgerlich. So wie es sie überall gibt und die einfach sehr schwer ist. Ich liebe BBQ und auch die Südstaaten-Küche. Ich bin also kein Vegetarier, dafür aber jemand, der lieber gutes Fleisch isst und dafür weniger. Qualitätsessen ist mir schon immer wichtig gewesen. Die schwäbische Küche bietet natürlich extrem viele tolle Sachen, aber auch die hat sich modernisiert.


Ernährung geht ja auch mit Sport zusammen. Wie halten Sie sich denn fit? Schließlich brauchen Sie für die Bühne auch eine gewisse Kondition.

Ja, definitiv. Das merke ich immer wieder. Das ist ganz unterschiedlich. Inzwischen mache ich das mit einer Sportart, die ich schon als kleines Kind ausgeübt habe. Die habe ich wieder entdeckt, und das ist Tennis. Dafür braucht man immer nur eine weitere Person – und da in meiner Familie und meinem Umfeld ganz viele Tennis spielen, dachte ich, das könnte ich im Winter wie im Sommer machen, in der Halle oder draußen. Ansonsten kann ich Karate leider nicht mehr so verfolgen, weil Termine und Proben immer damit kollidieren. Dann gäbe es noch Golf. Da ist nur die Frage: Ist Golf wirklich Sport? Man läuft zumindest. Aber das sind auch nur zwei Wochen im Jahr. Womit ich mich ganz schwer tue, ist laufen. Ich bin so ein Esel, der die Karotte vor der Nase braucht. Ich brauche einen Ball oder irgendetwas, um überhaupt einen Ehrgeiz zu entwickeln. Ich bin schon immer Ballsportler gewesen. Volleyball hab ich auch mal gespielt, aber dafür braucht man immer so viele Mitspieler beziehungsweise einen Verein.


Nun besteht nicht unbedingt eine Verbindung zwischen Tennis und Elvis‘ legendären Hüftschwung, bei dem die Frauen reihenweise umgekippt sind. Wie steht es denn mit dem eigenen Hüftschwung?

Ich glaube, der klappt ganz gut. So wurde es mir zumindest attestiert. Es geht eigentlich nur darum, die Musik fühlen zu müssen. Es gab mal einen Zeitungsbericht, in dem stand: ‚Der Mann bewegt sich auf der Bühne, als ob er einen Stromschlag bekommen hätte.‘ Ich bin aber auch unglaublich stolz und dankbar diese Band zu haben, die eben hinter mir steht. Es sind wirklich die besten Musiker, die in Deutschland unterwegs sind. Wenn dir deine Band, diesen Beat auf der Bühne gibt und das auch fühlt… Ich bin also abhängig von meiner Band. So ein Hüftschwung und die ganze Bewegung auf der Bühne können nur kommen, wenn du es spürst. Es muss ja auch zum Takt passen. Die Band gibt mir also den Impuls. Diesen wichtigen Impuls erreiche ich mit dieser fantastischen Band immer und immer wieder.


Normalerweise wird gesagt, man soll als Sänger niemanden imitieren, sondern bei seiner eigenen Stimme bleiben. Wie ist es aber, wenn Sie eben als Elvis auftreten?

Da ist schon mal der Fehler, dass die meisten Leute an eine Imitation denken. Das ist aber überhaupt nicht mein Ding. Ich bin ein Interpret. Ich bin ein riesen Fan voll Elvis, aber: Ich will ihn nicht imitieren und das kann ich auch nicht. Er hat ein Leben gehabt, das ich nicht habe. Wie soll ich also wissen, wie er gefühlt hat? Also kann ich nur meine eigenen Emotionen reinpacken. Natürlich ist irgendwo eine grundgegebene Tonlage wichtig. Ich kann nicht als Sopran Elvis singen. Da erwischt man die tiefen Töne nicht – und die sind wichtig, weil die diesen warmen Touch haben. Ich stehe nicht so auf Imitationen, denn es muss echt sein. Und da wird es ganz schnell schwer.  


Einher geht ja auch die Bühnenkleidung. Woher kommen die Kostüme? Es sind ja nun keine Sachen, die man an der Stange kaufen kann.

Die sind alle maßgefertigt. Inzwischen hab ich drei verschiedene Schneider, weil die Szene sich auch ändert. Am Anfang habe ich nur aus England bezogen. Ein kleiner Teil kam aber schon immer aus den USA – unter anderem vom Original-Schneider von Elvis. Ich finde die Mode – ich kann sie in der Öffentlichkeit leider nicht tragen – hat dem Mann sehr gut gestanden. Sie war männlich, zum Beispiel die Schlaghosen, die einen schlanken Fuß gemacht haben. Und auch die Sakkos, die viel Brust gezeigt und die Schulterpolster, die ein breites Kreuz gemacht haben. Ich spiele ja noch in dem Musical „Elvis, Comeback!“, wo ich dann ab und zu auch Casual-Elvis-Zeug tragen kann. Zuhause habe ich aber auch noch viel mehr, als das, was ich auf der Bühne trage.


Verlosung für „The Elvis Experience – Christmas in Las Vegas“

Für die Vorstellung „The Elvis Experience – Christmas in Las Vegas“ am Freitag, 14. Dezember , um 20 Uhr im Theater an der Wilhelmshöhe verlost die Lingener Tagespost heute fünf mal zwei Eintrittskarten mit einem Meet and Greet mit dem Hauptdarsteller und der Band.

Die Gewinner werden nach der Show vom Tourmanager an der Kasse empfangen und Backstage geführt, wo sie auf Elvis-Darsteller Nils Strassburg und die Band treffen und ein Glas Sekt erhalten. Selbstverständlich besteht dort auch Gelegenheit für Fotos und Autogramme.

Sie können per Telefon oder per SMS teilnehmen: Rufen Sie unter der Nummer 0 13 78/08 40 03 87 (0,50 Euro/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen) an und hinterlassen Sie Name, Adresse, Telefonnummer und das Stichwort "elvis".

Oder senden Sie eine SMS mit der Kennung mobil "win elvis" an die Kurzwahlnummer 52020 (0,49 Euro/SMS inkl. 0,12 Euro VF D2-Anteil). Hinter der Kennung fügen Sie ein Leerzeichen und Ihre Anschrift ein (Beispiel: mobil win elvis max muster musterstr...).

Teilnahmemöglichkeit ist am Dienstag, 4. Dezember von 6 bis 23.59 Uhr. Die Gewinner werden benachrichtigt. Mitarbeiter der NOZ Medien und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kaufkarten zum Preis von 29 bis 33 Euro sind darüber hinaus auch weiterhin über die Geschäftsstelle der Lingener Tagespost oder die Lingener Tourist-Info (Tel. 05 91/91 44-144) oder unter www.lingen.de erhältlich.

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