Statistik vorgestellt Schülerzahlen in Lingen steigen in den nächsten Jahren an

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Freuen kann sich die Grundschule im Lingener Ortsteil Clusorth-Bramhar: Von derzeit 24 Schülern wird die Zahl auf voraussichtlich 41 im Schuljahr 2024/2025 steigen. Foto: Jessica LehbrinkFreuen kann sich die Grundschule im Lingener Ortsteil Clusorth-Bramhar: Von derzeit 24 Schülern wird die Zahl auf voraussichtlich 41 im Schuljahr 2024/2025 steigen. Foto: Jessica Lehbrink

Lingen. Tendenz insgesamt leicht steigend: So lässt sich die Schulstatistik der Stadt Lingen, die jetzt im Schulausschuss vorgestellt wurde, mit Blick auf die Entwicklung der Schülerzahlen knapp zusammenfassen.

"Die Tiefphase ist deutlich überwunden", erklärte Dezernentin Monika Schwegmann in der jüngsten Schulausschusssitzung. Die Gesamtzahl der Schüler an Lingener Grundschulen werde von aktuell 2014 auf wahrscheinlich 2161 im Schuljahr 2024/2025 steigen. Größte Gewinner würden den Prognosen nach die Johannesschule (von 190 auf 257), die Matthias-Claudius-Schule (von 173 auf 198) und die Paul-Gerhardt-Schule (von 98 auf 181) sein. "Wir werden prüfen, ob es an diesen Schulen einen baulichen Bedarf gibt", kündigte Schwegmann an. Rückgänge bis zum Schuljahr 2024/2025 werde es hingegen an den Grundschulen Altenlingen (von 140 auf 132), Gauerbach (von 107 auf 79), Damaschke (von 82 auf 53) und Bramsche (von 146 auf 129) sowie der Overbergschule (von 214 auf 201) geben.




"Man kann in Lingen alle Schulformen auswählen, die es in Niedersachsen gibt", sagte Schwegmann. Mit der Oberschule Marienschule und dem Franziskusgymnasium (beide in Trägerschaft der Schulstiftung des Bistums Osnabrück), der Gesamtschule Emsland, dem Gymnasium Georgianum und den Beruflichen Gymnasien an den Berufsbildenden Schulen (BBS) sowie den BBS selbst (alle in Trägerschaft des Landkreises Emsland) und der Haupt- und Realschule Friedenschule (in Trägerschaft der Stadt) seien in Lingen alle Schulformen vertreten. Hinzu kämen noch die auslaufende Pestalozzischule als Förderschule Lernen in städtischer Trägerschaft und die Carl-Orff-Schule als Förderschule Sprache und Hören in Trägerschaft des Landkreises.

41 Prozent wechseln zum Gymnasium

Zu Beginn des aktuellen Schuljahres seien 459 Lingener Schüler in die Klassen 5 der unterschiedlichen weiterführenden Schulen gewechselt. Davon seien 37 (8 Prozent) zum Hauptschulzweig der Friedensschule und 65 (14 Prozent) zu deren Realschulzweig gegangen. 102 (22 Prozent) Schüler besuchten neu die Marienschule und 69 (15 Prozent) die Gesamtschule. An das Gymnasium Georgianum seien 88 und an das Franziskusgymnasium 98 Schüler gewechselt (zusammen 41 Prozent).

Teilnahme an offener Ganztagsschule steigt

Schwegmann wies auf den stetig wachsenden Anteil der Schüler hin, die das Angebot zum Mittagessen und die Betreuungsangebote im Rahmen der 2009/2010 eingeführten offenen Ganztagsschulen wahrnehmen würden. So sei an den 16 Lingener Grundschulen die Teilnehmerzahl an den Mittagessen von 784 im Schuljahr 2009/2010 auf 1102 im aktuellen Schuljahr gestiegen, während im gleichen Zeitraum die Zahl der Grundschüler leicht von 2013 auf 1975 gesunken sei.

Migration als aktuelle Herausforderung

Als eine aktuelle Herausforderung im Schulbetrieb bezeichnete Schwegmann den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund. Es gebe eine steigende Zahl von Kindern in den Schulen, deren Muttersprache nicht Deutsch sei.  


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