Zehn Teams mit rund 100 Schülern Meppener Team gewinnt "First Lego League" bei Rosen in Lingen

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Dicht gedrängt standen die Zuschauer der "First Lego League" bei der Finalrunde um die Wettkampfarena im Lingener Rosen-Innovation-Center. Foto: RosenDicht gedrängt standen die Zuschauer der "First Lego League" bei der Finalrunde um die Wettkampfarena im Lingener Rosen-Innovation-Center. Foto: Rosen

Lingen. Zehn Teams aus sechs Bildungseinrichtungen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim sind jetzt beim Regionalwettbewerb der "First Lego League" (FLL) angetreten. Die Veranstaltung unter dem Motto "Into Orbit – Leben und Reisen im Weltraum" fand bei der Rosen-Gruppe in Lingen statt.

„Ich freue mich, dass die FLL auch in diesem Jahr so gut angenommen wurde. Es war wieder ein spannender Wettbewerb mit vielen kreativen Ideen und vor allem mit viel Teamgeist und Spaß“, sagte Patrik Rosen laut einer Mitteilung des Unternehmens. „Es ist schön zu sehen, wie sich Kinder und Jugendliche im Bereich Technologie ausprobieren und was für tolle Ergebnisse sie präsentieren können. Die Teams entwickeln und programmieren autonome Roboter komplett selbst.“

Die "Marybotics stellen sich den Fragen der Juroren in der Kategorie "Robot Design". Foto: Rosen


Die Teams hatten ein straffes Programm. Am Vormittag ging es in die einzelnen Jury-Bewertungen. Dabei waren die rund 100 Schüler voller Vorfreude, um ihre Ergebnisse zu präsentieren. Seit August waren sie damit beschäftigt, ein Forschungsprojekt auszuarbeiten und den selbstgebauten Lego-Roboter zu programmieren. Die Bewertungen wurden von einer Jury aus Rosen-Mitarbeitern durchgeführt. Los ging es mit der Vorstellung des Roboter Designs. Danach folgten die Präsentationen der Forschungsprojekte. Hierbei haben sich die Teams mit den physischen oder sozialen Problemen einer Weltraummission auseinandergesetzt und Lösungen für Raumfahrer entwickelt. Die drei besten Teams durften ihre Forschungsprojekte am Nachmittag noch einmal auf der großen Bühne präsentieren. Darüber hinaus mussten die Kinder und Jugendliche ihre Teamfähigkeit bei einer gemeinsamen Aufgabe unter Beweis stellen.

Vordefinierte Aufgaben auf einem Hindernisparcours lösen

Der Höhepunkt waren die Robot-Games am Nachmittag. Die Lego-Roboter der Teams mussten in zweieinhalb Minuten vordefinierte Aufgaben auf einem Hindernisparcours lösen und dabei so viele Punkte wie möglich sammeln. Sie mussten beispielsweise selbstständig Solarpanels in eine beliebige Richtung abwinkeln oder Satelliten in die „äußere Umlaufbahn“ verschieben. In der Wettkampfarena traten je zwei Teams gleichzeitig an. 


Zwei Teamtechniker der "KGH-Robotik" bereiten ihren Roboter für die Finalrunde vor. Foto: Rosen


In der Vorrunde hatte jedes Team drei Versuche, um sich für die Finalrunden zu qualifizieren. Mit viel Ehrgeiz spielten die Kinder und Jugendlichen gegen die Zeit und um die meisten Punkte. Letztlich qualifizierten sich die „KGH Robotik“ vom Kreisgymnasium St. Ursula Haselünne und die „Marybotics“ vom Gymnasium Marianum Meppen für den Finallauf. Darin setzte sich die „KGH Robotik“ deutlich durch. Der Gesamtsieg ging aber an die „WGM-Devils“ des Winddthort-Gymnasiums Meppen. Sie fahren zum FLL-Halbfinale West am 20. Januar 2019 in Aachen.

Sonderpreise vergeben

Die Preise in den weiteren Kategorien gingen an die „WGM-Devils“ (bestes Robot-Design), die „Marybotics“ (beste Forschung), die „WGM-Angels“ vom Windthorst-Gymnasium Meppen (Teamwork) und die „InnoBots“ von Royouth Lingen (Sonderpreis der Jury). Den Rosen-Sonderpreis „Can Do“ sicherten sich die „Astrobots“ (Royouth Lingen). Für die besondere Kreativität wurden die „KGH Robotik“ ausgezeichnet. Für die Nominierung des „Can-Do-Preises“ stand die Lösungsfähigkeit bei unerwarteten Problemen im Vordergrund. Der Kreativitätspreis wurde für außergewöhliche Lösungsansätze verliehen. Den Regionalwettbewerb in Lingen veranstaltete Rosen gemeinsam mit Hands on Technology, dem offiziellen Veranstalter der "FLL".


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