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Nachnutzung noch offen Lingen: „Sportsworld“ zieht vom „Erlebniskaufhaus Brackmann“ in die Neue Straße

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<em>„Sportsworld“ </em>wird aus der Lookenstraße in die Neue Straße ziehen. Darauf freuen sich die beiden Geschäftsinhaber Dirk (l.) und Reent Iserlohe. Foto: Müller„Sportsworld“ wird aus der Lookenstraße in die Neue Straße ziehen. Darauf freuen sich die beiden Geschäftsinhaber Dirk (l.) und Reent Iserlohe. Foto: Müller

Lingen. Die Firma „Sports-world“ zieht innerhalb Lingens um – und zwar aus der Lookenstraße in die Neue Straße 2 direkt gegenüber vom Neuen Rathaus. Wo das Einrichtungshaus „Nennen“ zurzeit einen Räumungsverkauf durchführt, wird es ab dem 1. August auf rund1300 Quadratmetern Sport- und Outdoorbekleidung zu kaufen geben.

Das haben die Brüder Reent und Dirk Iserlohe,Geschäftsführer von „Sportsworld“, auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt. „Es istgeplant, dass wir im April mit dem Umbau unserer Immobilie beginnen werden,um dann am 1. August auf drei Ebenen unsere Sortimente präsentieren zu können“, berichteten die Brüder von ihrem eng gesteckten Zeitkorridor bis zu der Neueröffnung.

Aber es soll nicht „nur“ eine Neueröffnung geben, sondern „Sportsworld“ wird sich „ganzheitlich“ neu aufstellen. „Auch wir als Gewerbetreibende kommen nicht umhin, der demografischen Entwicklung Rechnung zu tragen“, sind sich die beiden Geschäftsführer einig. Rechnung insoweit, als dass die Menschen immer älter werden und sich damit das Einkaufsverhalten ändert. Reent Iserlohe: „Die Menschen haben heute ein viel ausgeprägteres Gesundheitsbewusstsein als noch vor ein paar Jahren. Das heißt für uns, dass wir aufgefordert sind, uns und unsere Mitarbeiter noch weiter zu schulen, um den Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden.“

Deshalb arbeite man mit der Uni Tübingen zusammen, um als „Gesundheitsberater“ besser auf die Kundenwünsche eingehen zu können. Zwar sei Sport nicht eine Frage des Alters, aber natürlich stelle sich zum Beispiel die Frage, welche Sportart zum Beispiel ein Diabetiker ausüben könne.

Auf der anderen Seite gehe es aber um die Produkte, die bei „Sportsworld“ verkauft würden. „Wir wollen unsere Sortimente mit Überzeugung verkaufen, und dazu müssen wir natürlich von unseren Hosen, Jacken und Schuhen überzeugt sein“, betonte Dirk Iserlohe.

Im Klartext: „So haben wir zum Beispiel unsere Mitarbeiter der Outdoorabteilung im vergangenen Jahr nach Tirol eingeladen, um unsere Produkte selbst zu testen. Katalogwissen kann sich jeder aneignen – aber mit den selbst gemachten Erfahrungen können wir viel tiefer ins Detail gehen und unsere Kunden optimal beraten“, sind die Brüder überzeugt. In allen Bereichen werde es deshalb mehr Auswahl geben und ein „schärferes Profil“.

Keine Veränderung werde es bei dem Geschäft „Snow-how“ in Darme geben. Als einer der größten Versandhändler Deutschlands im Wintersportbereich sei man hier bestens aufgestellt.

Und wer kommt nach „Sportsworld“ ins „Erlebniskaufhaus Brackmann“? Diese Frage konnte der Geschäftsmann Jochen Brackmann am Freitag nicht abschließend beantworten. „Erste Vorgespräche laufen. Ich bin bemüht, Sortimente nach Lingen zu holen, die das Handelsangebot ergänzen.“


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