Am 27. November 2018 Diskussion zum geplanten Rosemeyer-Museum im Lingener LWH

Bernd Rosemeyer bei seinem letzten Sieg auf der englischen Rennstrecke von Donington. Repro: Carsten van BevernBernd Rosemeyer bei seinem letzten Sieg auf der englischen Rennstrecke von Donington. Repro: Carsten van Bevern

Lingen. Das geplante Rosemeyer-Museum ist am 27. November 2018 Thema im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) Lingen. Der mit dem Konzept beauftragte Historiker Prof. Bernd Walter wird die Konzeption und die Struktur der in der Lingener Burgstraße geplanten Einrichtung skizzieren und auf einem Podium zur Diskussion stellen.

In den vergangenen Monaten hatte es in Lingen eine öffentliche Debatte um das Museum gegeben, das dem Lingener Rennfahrer Bernd Rosemeyer und seiner Frau Elly Beinhorn gewidmet werden soll. Bernd Rosemeyer war Mitglied der SA und später der SS. Seine sportlichen Erfolge stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der unheilvollen Verquickung von Rennsport, NS-Propaganda, Autoindustrie und Regime.

Podiumsgespräch

Am Podiumsgespräch teilnehmen werden neben Prof. Walter Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone, der Vorsitzende des Forums Juden-Christen im Altkreis Lingen, Heribert Lange, der Osnabrücker Historiker und Migrationsforscher Prof. Christoph Rass sowie Heinrich Liesen, der Initiator des Museums. Die Veranstaltung mit dem Titel „Ein Museum für Bernd Rosemeyer?“ beginnt am Dienstag, 27. November, um 19.30 Uhr im Lingener Ludwig-Windthorst-Haus. Der Eintritt ist kostenfrei. Weitere Infos und Anmeldung unter Tel. 0591/6102-112 oder auf www.lwh.de/rosemeyer.


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